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Oldtimerfreunde Untere Saar: Oldtimer bringen Leben in den Dillinger Stadtpark

Oldtimerfreunde Untere Saar : Oldtimer bringen Leben in den Dillinger Stadtpark

Oldtimerfreunde Untere Saar zeigten zwei Tage lang alte Autos - Der älteste Wagen war ein Citroen aus dem Jahr 1930.

Zwei Tage lang hat sich der Dillinger Stadtpark in einen historischen Autosalon verwandelt. Initiator und Organisator dieser Zeitreise waren die Oldtimerfreunde Untere Saar. Viele Young- und noch mehr Oldtimer sorgen für viel Bewegung im Park.

 Das Spektrum der Fahrzeuge reichte vom Opel Kadett und VW Käfer Cabriolet über den Mercedes Sportwagen und den alten Jaguar bis hin zum 2 CV, dem „Cremeschnittchen“, MG sowie dem Peugeot 203 und 403. Das älteste Fahrzeug brachte Philipp Höftmann, der Kassenwart des Oldtimerclubs, mit: Der schmucke Citroen AC 4 stammt aus dem Jahr 1930.

 Die Oldtimerfreunde Untere Saar mit ihrem Vorsitzenden Manfred Jaeger und seiner Stellvertreterin Barbara Werker begeistern sich aber nicht nur für historische Autos, ihr Interesse gilt auch alten Motorrädern, Rollern und Traktoren. „Einfach alles, was rollt und alt ist“, erklärt Manfred Jaeger. Der leidenschaftliche „Schrauber“ war früher beruflich als Diplom-Ingenieur tätig.

Rund 50 Mitglieder gehören derzeit dem Verein an. Und Manfred Jaeger und seine Mitstreiter freuen sich über jeden Neuzugang. Auch Oldtimer-Fans ohne eigenes historisches Gefährt sind willkommen. Die Clubmitglieder treffen sich jeden zweiten Sonntag im Monat zum Oldtimer-Frühschoppen in ihrem Clubheim „Davvero“ in Pachten. Freundschaftliche Verbindungen bestehen zudem zum Roadster-Club Saarbrücken und zu den Oldtimerfreunden in Lebach.

 Zwei Tage herrschte viel Bewegung im Dillinger Stadtpark. Von morgens bis abends gab es ein ständiges Kommen und Gehen, sowohl an Besuchern als auch an Young- und Oldtimern. Auch der ein oder andere Zufalls-Besucher war dabei. So kam auch der rosa-rote Ford Thunderbird von Dr. Wolfgang Schneider aus Saarlouis eigentlich eher ungewollt in den Dillinger Stadtpark, das außergewöhnliche US-Cabriolet sorgte dafür für um so mehr Aufsehen.

 Mit einem ganz anderen außergewöhnlichen Oldtimer konnte Roland Mees (77) aus Körprich punkten. Sein selbstfahrendes Karussell-Auto, ein Zweitakter mit fünf PS, ist eine echte Rarität. Bei dem schmucken Mini-Auto handelt es sich um einen Scheunenfund, der nach dem Tod seines Eigentümers von Roland Mees neu aufgepäppelt wurde.

 Große und kleine Autofans kamen also voll auf ihre Kosten. Bewusst hatten Manfred Jaeger und seine Mitstreiter auf eine offizielle Ausfahrt verzichtet. Bewegung gab es auch so schon genügend. Die „Benzingespräche“ standen in Dillingen im Vordergrund.