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Fußball
Offensiv-Feuerwerk beim Heimdebüt von Kiefer

Daniel Kiefer, Trainer des VfB Dillingen.
Daniel Kiefer, Trainer des VfB Dillingen. FOTO: Kiefer
Dillingen/Lebach. Saarlandligist VfB Dillingen hat gegen Bübingen einen klaren Sieg gefeiert. Beim Heimdebüt des neuen Trainers gab es ein 6:0. Von Philipp Semmler

Daniel Kiefer hatte nach seinem ersten Heimspiel als Cheftrainer des VfB Dillingen am Sonntag gut lachen. Denn das Team des jüngsten Trainers der Saarlandliga-Geschichte hatte soeben den SV Bübingen mit 6:0 (3:0) abgefertigt. „Das war definitiv ein super Start vor eigenem Publikum“, erklärte der 23-Jährige strahlend. „Wir haben unsere Tore gut herausgespielt, weil wir schnell umgeschaltet haben und auch die Schnittstellen immer besetzt hatten. Das sah gut aus“, freute sich der Student.


In der 13. Minute eröffnete Andrej Rupps den Torreigen mit einem sehenswerten Treffer. Der 24-Jährige traf mit einem unhaltbaren Volleyschuss nach einer Flanke zum 1:0. Exakt 13 Minuten später legte Hassan Srour dann das 2:0 nach. Er beförderte einen Freistoß aus 25 Metern über die Mauer hinweg ins Netz.

Die ganz frühe Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Fünf Minuten nach dem 2:0 sorgte Matthias Krauß mit dem 3:0 dafür, dass klar war, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte spielte Dillingen schnell nach vorne. Srour legte nach einem Pass in die Tiefe für Krauß auf – und der hatte keine Mühe, zum Pausenstand einzuschieben.



Trotz der sicheren Führung im Rücken gab der VfB auch im zweiten Durchgang weiter Gas: In der 53. Minute kombinierten sich Jonas Dostert und Srour auf der Außenbahn durch. Anschließend wurde die Kugel in die Mitte gespielt, wo Janek Velten zum 4:0 vollstreckte. Nur vier Minuten danach ließ Krauß mit seinem zweiten Treffer das 5:0 folgen. Nach exakt einer Stunde traf Kapitän Jannick Theobald nach einer Flanke von Krauß zum 6:0-Endstand.

Eine Woche vor dem 6:0 gegen Bübingen hatte Dillingen 0:0 in Brebach gespielt. „Mit vier Punkten aus den ersten zwei Spielen bin ich zufrieden“, sagt Kiefer. „Vor allem, weil wir zwei Mal kein Gegentor bekommen haben. Das freut mich besonders, da in der Vorbereitung einer der Schwerpunkte war, dass wir hinten kompakter stehen.“ In den 20 Partien vor der Winterpause hatte der VfB nämlich nur vier Mal keinen Gegentreffer zugelassen.

Durch den Dreier gegen Bübingen rückte Dillingen wieder näher an die Tabellenspitze heran. Der Tabellen-Fünfte aus der Hüttenstadt hat jetzt nur noch vier Zähler Rückstand auf den Tabellen-Zweiten Borussia Neunkirchen. Der Zweite der Saarlandliga nimmt am Saison-Ende an einer Aufstiegsrunde zur Oberliga teil.

Allerdings haben alle vor dem VfB platzierten Teams noch eine Partie weniger bestritten als die Kiefer-Elf, die nun am kommenden Samstag um 15.30 Uhr beim Tabellen-Neunten SF Köllerbach zu Gast ist.

Deutlich schlechter als für Dillingen lief der Sonntag für den Ligakonkurrenten SG Lebach-Landsweiler. Das Team von Trainer Faruk Kremic verlor beim bisherigen Tabellen-Vorletzten FC Homburg II vor 150 Zuschauern mit 1:2 (0:1). Beide Treffer für die Hausherren erzielte der in der Winterpause von Oberligist FSV Jägersburg verpflichtete Angreifer Valdrin Dakaj. Manuel Wollscheit konnte für die SG nach einer Stunde nur noch auf 1:2 verkürzen.

Lebach-Landsweiler rutschte durch die sechste Niederlage in Folge auf Tabellenplatz 15 ab – und muss sich jetzt mehr denn je Sorgen um den Ligaverbleib machen. In den beiden kommenden Spielen geht es gegen weitere direkte Konkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib. Am Samstag empfängt die SG um 15.30 Uhr den 16. der Tabelle, den SV Hasborn. Am Mittwoch danach geht es dann im Nachholspiel gegen den neuen Vorletzten FV Schwalbach.