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Inennstadt
Stummstraße wird zur Shopping-Meile

Die neu gestaltete Stummstraße ist nach Abschluss der Bauarbeiten zu einem Schmuckstück geworden.
Die neu gestaltete Stummstraße ist nach Abschluss der Bauarbeiten zu einem Schmuckstück geworden. FOTO: Stadt Dillingen/ P. D'Angiolillo
Dillingen. Laut der Dillinger Stadtverwaltung zahlen sich Investitionen in Attraktivitätssteigerung der Fußgängerzone aus.

Aktuell läuft der dritte Bauabschnitt zur Neugestaltung der Stummstraße in Dillingen. Im Bereich Nachtweidstraße/Lotteriestraße sind die Kanalarbeiten abgeschlossen. Bis Anfang 2018 werden die Bauarbeiten unterbrochen, teilt die Stadt mit. Sobald im Frühjahr die Witterung mitspielt, kommt der neue Bodenbelag. Die Stadt rechnet damit, dass der dritte Bauabschnitt im Sommer 2018 fertig sein wird. „Damit schließen wir eine weitere Lücke in der Stummstraße und präsentieren von der Merziger Straße bis zur Hüttenwerkstraße, ein neues, modernes Stadtbild“, erklärt Bürgermeister Berg.



Die Neueröffnung von Woolworth in der unteren Stummstraße wertet er als wichtigen Schritt zu einer attraktiveren Innenstadt. Das Kaufhaus Woolworth eröffnete Ende Oktober seine Pforten am neuen Standort Stummstraße 29-35. Nach dem Umzug von der Stummstraße 58 verdreifachte Woolworth seine Netto-Verkaufsfläche von 400 auf 1200 Quadratmeter. Das Sortiment umfasst unter anderem Dekorationsartikel, Elektronik, Haushalts- und Spielwaren sowie Bekleidung. In dem von der DC2 Grundstücksgesellschaft angekauften und grundsanierten Gebäude ist bereits eine Zahnchirurgie sowie die Zweigstelle der ARGE untergebracht.

Nach der Fertigstellung der ersten beiden Bauabschnitte zur Neugestaltung der Stummstraße hatte sich bereits gezeigt, dass die Investitionen in die Attraktivitätssteigerung der Fußgängerzone sich lohne, teilte die Stadt mit: Denn es ziehen weitere Investoren und Hausbesitzer sowie Gewerbetreibende mit und schaffen neue Flächen und Angebote für modernen Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe. „Ich sehe Dillingen bei der innerörtlichen Gewerbeansiedlung auf einem guten Weg“, erklärt Berg.