Mobilität ist für ihre Arbeit wichtig

Mobilität ist für ihre Arbeit wichtig

Mit dem neuen Auto sollen unter anderem demenzerkrankte Menschen befördert werden. Die Arbeit des DRK-Kreisverbands Saarlouis ist vielfältig: Sie reicht von ehrenamtlichen bis hin zu professionellen Diensten.

Vor zehn Jahren wurden die ehrenamtlichen und professionellen Dienste des DRK-Kreisverbandes Saarlouis am zentralen Standort in Saarwellingen unter einem Dach zusammengeführt. Tragende Säule des DRK im Kreis Saarlouis ist nach wie vor das Ehrenamt. In 46 Ortsvereinen sind rund 1000 Helferinnen und Helfer tätig.

Großes Engagement besteht auch bei 28 Jugendgruppen, die über 500 Kinder betreuen. "Nachwuchs ist wichtig. Wir freuen uns über jeden, den wir für eine aktive Tätigkeit im DRK begeistern können", betonte der Kreisgeschäftsführer Harald Messinger.

Neben den ehrenamtlichen Aktivitäten stehen die professionellen Dienste im Mittelpunkt, so die Betreuung behinderter Menschen, der tägliche Frisch-Menü-Service für 600 Kunden, die Nachmittagsbetreuung im Rahmen der Freiwilligen Ganztagsschule und der Rettungsdienst mit den Rettungswachen in Dillingen, Lebach und Saarlouis.

"Bei alldem geht es immer auch um Mobilität. Und hier freuen wir uns sehr, wieder einmal helfen zu können", sagte Stephan Eisenbart, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Saarlouis, bei der Übergabe eines neuen Einsatzfahrzeugs an Messinger und dessen Stellvertreter Aljoscha Struck.

Der Kleintransporter, ein weißer Peugeot Partner, soll beim DRK unter anderem zur Beförderung von demenzerkrankten Menschen dienen. Das Fahrzeug stammt aus den Erlösen des Gewinnsparens beim Sparverein Saarland im Geschäftsgebiet der KSK.

Im vergangenen Jahr waren dies laut Eisenbart insgesamt rund 100 000 Euro, die größtenteils als Fahrzeugspenden sowie zu einem knappen Drittel auch als Barspenden an karitative Einrichtungen im Landkreis Saarlouis vergeben werden.