Lose Platten sind Gefahr für Fußgänger

Lose Platten sind Gefahr für Fußgänger

Die Lebacher Fußgängerzone ist schon länger ein Gesprächsthema. Lose Bodenplatten haben in der Vergangenheit zu Stürzen geführt. Bürgermeister Klauspeter Brill ist informiert und will sich der Sache annehmen.

Donnerstags ist in Lebach Wochenmarkt. Viele Menschen sind dann in der Stadt unterwegs. Auch in der Fußgängerzone bewegen sich die Besucher an den Ständen. In der Vergangenheit sei es bereits mehrfach zu Vorkommnissen gekommen, bei denen sich ein Fußgänger verletzt habe. Dies teilt uns ein Leser-Reporter aus Bubach mit, der Zeuge eines Sturzes wurde, "weil die Platten an einigen Stellen lose sind".

Der Mann, der ungenannt bleiben möchte, erzählt: "Der Mann kam aus einer Praxis, wo er mit einem gebrochenen Arm zur Kontrolle war. Nach seinem Termin ging er durch die Fußgängerzone und stürzte längs auf beide Arme. Der Mann, schätzungsweise hoch in den 70ern, musste erneut in die Praxis zum Röntgen. Glücklicherweise kam er mit starken Prellungen davon." Und dies sei kein Einzelfall.

Dass die Fußgängerzone in Lebach ein Gesprächsthema ist, hat sich in der ersten Bürgersprechstunde des neuen Bürgermeisters Klauspeter Brill gezeigt (wir berichteten). Brill ist bereits über die Situation informiert, weiß, dass es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Stürzen kam, weil einige Platten lose sind. Er habe sich bereits vor Ort die Stellen angeschaut, und dort, wo man kurzfristig eine Lösung herbeiführen könne, werden die Stellen ausgebessert.

Brill bittet aber nicht nur den Leser-Reporter um etwas Geduld. Er führe Gespräche mit den Gewerbetreibenden, denn der Stadtrat hat damals beschlossen, die Fußgängerzone für Autos zu öffnen, jetzt werde darüber nachgedacht, sie eventuell wieder autofrei zu machen. Das könne er aber nicht alleine beschließen, und der erste Stadtrat unter seiner Führung findet am kommenden Donnerstag, 29. August, statt.

Den Tipp für diesen Artikel bekamen wir von einem SZ-Leser-Reporter aus Bubach. Wenn Sie auch Interessantes zu erzählen haben, wenden Sie sich als Leser-Reporter an unsere Redaktion: Per SMS/Fax an Tel. (0681) 5 95 98 00 oder per Mail an: leser-reporter@sol.de

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