Linke in Dillingen begrüßt Arbeit der Difa

Frauenprojekt : Linke in Dillingen will mehr Unterstützung für Frauen

Die Linke in Dillingen lobt das vorbildliche Engagement des Frauenbeschäftigungsprojektes der Difa in Dillingen (die SZ berichtete), fordert aber eine andere Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, um Frauen ohne Beruf oder nach langer Pause dauerhaft ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

„Für diejenigen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben, sollte es einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor mit existenzsichernden Löhnen geben – mit Stellen, die sozialversicherungspflichtig, unbefristet, freiwillig und tatsächlich zusätzlich sind“, erklärt der Vorsitzende Sascha Sprötge. Die bisherigen Programme reichten dafür nicht aus.

„Wir brauchen auch flächendeckend kostenfreie Kita- und Kindergärtenplätze, um Familien zu entlasten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.“ Eine Verkürzung der Arbeitszeiten wünscht sich Sascha Sprötge außerdem.

„Es ist toll, was das Projekt der Difa leistet, aber noch besser wäre es, wenn solche Projekte gar nicht mehr in Anspruch genommen werden müssten, weil für jede Frau eine Beschäftigung mit angemessener armutsfester Bezahlung und sozialer Sicherheit zur Verfügung stehen würde.“

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