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Lesung
Lesung zur Literaturgeschichte in der Großregion

Dillingen. Katholische Erwachsenenbildung und Literaturarchiv laden zur Buchvorstellung ins Dillinger Medienzentrum KEB@Punkt.

Rund um die Literaturgeschichte unserer Grenzregion geht es am Montagabend, 27. November, um 19 Uhr im Dillinger Medienzentrum KEB@Punkt, Kelkelstraße 4, Nähe Gleisdreieck. Vorgestellt wird das Buch „Übergänge, Brüche, Annäherungen. Beiträge zur Geschichte der Literatur im Saarland, in Lothringen, im Elsass, in Luxemburg und Belgien“ aus der Reihe „illimité“ beim Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass der Saar-Universität. Zur Lesung laden die Katholische Erwachsenenbildung im Kreis Saarlouis (KEB Dillingen), die Katholische Erwachsenenbildung Saarland (KEB-Saar) und das Literaturarchiv ein. Werkeinführung und
Rezitation übernehmen die Herausgeber Professor Sikander Singh und Hermann Gätje.



Der Buchtitel ist Programm. Seit die Idee des Nationalstaates im späteren 18. Jahrhundert das politische Handeln in Europa bestimmt hat, warf auch die schöngeistige Literatur wichtige Fragen auf, etwa zur jeweiligen Sprache, zur Tradition, zur Sitte oder Abstammung. Gleichzeitig diskutierte sie aber Möglichkeiten der Überwindung nationaler Denkmuster im Sinne eines europäischen Gedankens. Deutlich wird dies in Texten, die in Grenzregionen entstehen und entstanden sind.

Die Herausgeber und weitere Autoren erklären und zitieren in diesem Band vor allem Werke im deutsch-französischen Spannungsfeld, etwa von Gustav Regler, René Schickele, Alfred Gulden, Ludwig Harig, Ulrike Kolb und André Weckmann.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich bei der KEB Dillingen, Telefonnummer (0 68 31) 7 60 20, oder KEB-Saar, Telefonnummer (0 68 31) 76 92 64, E-Mail info@keb-saar.de.