Leser-Reporter klagt über Pflege von Kneippbecken in Dillingen

Sauberkeit : Leser-Reporter klagt über Zustand des Tretbeckens

Das Kneippbecken im Stadtpark sei stark verschmutzt und beschädigt. Die Stadt Dillingen versichert die tägliche Reinigung.

Gerade an heißen Tagen ist es eine willkommene Erfrischung und wird gerne genutzt: Das Tretbecken im Stadtpark Dillingen. Doch die Sauberkeit lässt zu wünschen übrig, findet Leser-Reporter Stefan Göres aus Dillingen. Fast täglich komme er zu dem Wasserbecken und beklagt „einen desolaten Zustand“; mehrfach habe er deswegen schon die Stadtverwaltung informiert, „doch getan hat sich nichts“, beklagt Göres. Das Becken sei oft stark verschmutzt, mit Müll, Steinen und sogar Glasscherben. Vor allem, dass die Wände des Beckens voller Algen seien, ärgert den Dillinger. „Das Wasser könnte man doch mehrmals die Woche wechseln“, meint er. Aus dem Stein komme zudem schon länger kein Frischwasser mehr, es gebe keine Zirkulation, was wohl die Algenbildung fördere, schildert er. Und: Einige der Randsteine des Beckens seien gesprungen, „das stellt doch eine akute Verletzungsgefahr zum Beispiel für Kinder da“, sagt Göres.

Die Sprecherin der Stadt Dillingen, Heike Theobald, versichert: „Das Becken wird täglich gereinigt.“ Der städtische Bauhof sammele jede Tag bei seinen Kontrollgängen den oberflächigen Schmutz auf dem Wasser im Tretbecken ein, wie auch im großen Brunnen im Stadtpark. Ansonsten werde nach Bedarf, bei Algenbefall, mindestens alle zwei Wochen, im Hochsommer sogar wöchentlich das Wasser im Becken abgelassen, der Boden gereinigt und anschließend das neue Wasser mit einem Algenschutzmittel präpariert, ähnlich wie es in Schwimmbädern geschehe, schildert die Sprecherin der Stadtverwaltung. Der Bauhof habe zudem den Auftrag erhalten, an den Randsteinen die Kanten, an denen der Beton abgeplatzt ist, zu reparieren.

Eine tägliche Reinigung könne der Leser-Reporter nicht beobachten, sagt er. Doch hofft Göres, dass sich nun vielleicht etwas mehr tut, damit das Tretbecken weiterhin rege genutzt werden kann.

Mehr von Saarbrücker Zeitung