1. Saarland
  2. Saarlouis
  3. Dillingen

Kuhn will niemals weg aus Dillingen

Kuhn will niemals weg aus Dillingen

Dillingen. Jürgen Kuhn wurde in Dillingen geboren und war auch noch nie woanders. "Mich bekommt aus Pachten keiner mehr weg, außer in einer Holzkiste", sagt er lachend. Als Vorsitzender des SSV Pachten überzeugt ihn vor allem die Vereinsarbeit, die die Stadt leistet

Dillingen. Jürgen Kuhn wurde in Dillingen geboren und war auch noch nie woanders. "Mich bekommt aus Pachten keiner mehr weg, außer in einer Holzkiste", sagt er lachend. Als Vorsitzender des SSV Pachten überzeugt ihn vor allem die Vereinsarbeit, die die Stadt leistet. Vier eigenständige Fußballvereine mit eigenen Fußballplätzen und dem Parkstadion mit Rasenplatz - das sei schon etwas Besonderes. "Der Bürgermeister und der Stadtrat haben immer ein offenes Ohr für die Wünsche der Vereine, und die werden auch alle gleich behandelt", meint Kuhn. Weil er sein ganzes Leben in Dillingen verbracht hat, 40 Jahre lang auf der Hütte arbeitete und mittlerweile schon seit 20 Jahren Vereinsvorsitzender ist, kennt er die Dillinger gut. "Und da ist keiner, mit dem ich nicht klarkomme." Ganz besonders aber habe Dillingen den Vorteil, drei große Firmen in der Nähe zu haben: die Dillinger Hütte, die Ford-Werke und Nemak (früher Alucast). "Da hat jeder die Möglichkeit, Arbeit zu bekommen und seine Familie zu ernähren", stellt Kuhn fest.Ganz besonders stolz ist er auf den Lokschuppen. Ihm gefällt die urige Atmosphäre und die Akustik; etwas schade findet er aber, dass die Mietpreise so teuer sind. Aber mehr Negatives an Dillingen fällt ihm auch nicht ein. bor