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Kostenlos im Internet surfen in Dillingen

Kostenlos im Internet surfen in Dillingen

Zwei Stunden pro Tag können Passanten den freien Zugang zum WLan in der Innenstadt nutzen.

Passanten rund um den Dillinger Odilienbrunnen dürften in den vergangenen Wochen beim Blick auf ihr Mobiltelefon verwundert gewesen sein. Denn ganz oben in der Menüleiste erscheint seit Januar ein Hinweis auf den freien Zugang zum WLan durch den Telekommunikationsanbieter schlau.com. Nach der Testphase wurde das innovative Angebot gestern der Öffentlichkeit vorgestellt und auch gleich vor Ort ausprobiert. Ermöglicht wurde dieses kostenlose Angebot für alle Internetnutzer durch die Zusammenarbeit der Stadt Dillingen, den Stadtwerken Dillingen und schlau.com.

Schon vor längerer Zeit, erzählt Bürgermeister Franz-Josef Berg, sei er auf Arno Minn, Geschäftsführer der Stadtwerke zugegangen und habe nachgefragt, wie man dieses Angebot in der Innenstadt realisieren könne. Bei Arno Minn stieß er auf offene Ohren, nach den ersten Planungen ging es an die Installation der Technik. Ein Hinweisschild direkt neben dem Brunnen, darüber zwei Sender, am Boden ein kleiner Schaltkasten, der erste Hotspot macht kostenloses Surfen im Internet in der Dillinger Innenstadt möglich. "Die Sicherheit ist durch unseren Anbieter, die VSE Net gewährleitet", betont Minn.

Für alle, die in Dillingen unterwegs sind, gilt eine Beschränkung der Nutzung von maximal zwei Stunden pro Tag bei einer Geschwindigkeit von drei Megabit. Für die Kunden der Stadtwerke Dillingen, ergänzt Minn, wurde ein zusätzliches Angebot geschaffen. Mit einer Pin, die auf der Webseite der Stadtwerke angefordert werden kann, gibt es einen Premium-Zugang. Hier fällt die zeitliche Begrenzung weg, die Geschwindigkeit beträgt bis zu 100 Megabit pro Sekunde und die Volumenbegrenzung liegt bei einem Gigabyte pro 24 Stunden. Mit dem Hotspot am Odilienbrunnen, betont Berg, ist der Startschuss gefallen, die Arbeiten in der Hüttenwerkstraße und am Gleisdreieck sind ebenfalls beendet. In einem zweiten Schritt sollen nun Rathaus, Stadtpark, Stadthalle sowie der Bereich Lokschuppen ausgebaut werden.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt haben die Stadtwerke übernommen, im zweiten Schritt, sagt Berg, wird sich die Stadt beteiligen, da die Hotspots zum Teil an städtischen Gebäuden eingerichtet werden.