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Kommentar zur Dillinger Eissporthalle

Eissporthalle Dillingen : Man kann sich seine Finger auch an Eis verbrennen

Klar macht das Spaß, Schlittschuh zu laufen. Natürlich sieht es häufig gut aus, wenn Eiskunstlauf vorgeführt wird, und ein fetziges Eishockey-Spiel kann einen schon mal von den Sitzen reißen.

Aber die Frage muss erlaubt sein, ob es zur Daseinsvorsorge gehört, dafür eine Halle zur Verfügung zu stellen. Diese Frage müssen sich die Dillinger Stadtverordneten stellen und mit „ja“ beantworten, wenn sie den Stadtsäckel aufmachen wollen für die Eissporthalle. 33 000 Euro wären bei der jüngst mal eben in den Raum gestellten Drittellösung wohl fällig.

Keine Wahnsinnssumme, höre ich als Einwand. Ja, das könnte man sagen. Aber wer garantiert denn, dass die Drittel zwei und drei von vergleichbar soliden Partnern gebracht werden? Nein, nein, liebe Ratsdamen und -herren. Lasst die Finger davon, die kann man sich nämlich auch an Eis verbrennen.