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Junge Russen haben Ihr Deutsch trainiertMoskauer Schüler absolvieren erfolgreichen Sprachunterricht

Junge Russen haben Ihr Deutsch trainiertMoskauer Schüler absolvieren erfolgreichen Sprachunterricht

Dillingen. Unterricht für Gäste aus Russland - das ist bei der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) im Kreis Saarlouis inzwischen schon nicht mehr ungewöhnlich. Seit dem vergangenen Jahr haben bereits mehrere Studentengruppen bei der KEB Deutsch gelernt

Dillingen. Unterricht für Gäste aus Russland - das ist bei der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) im Kreis Saarlouis inzwischen schon nicht mehr ungewöhnlich. Seit dem vergangenen Jahr haben bereits mehrere Studentengruppen bei der KEB Deutsch gelernt. Jetzt haben zwölf Schülerinnen und ein Schüler aus Moskau im Alter von 13 und 14 Jahren ihre Zertifikate bekommen, eingebunden in ein Grillfest mit Schwenker. In Begleitung ihrer Lehrerin Marina Alexandrovna absolvierten sie bei der KEB 40 Deutschstunden. Die Deutschlehrerin Marlene Wohnsland war überrascht: "Die Schüler haben einen großen Wortschatz in Deutsch. Sie haben schon in der ersten Woche gesagt, dass sie mich gut verstehen." In der Konversation wurden die bekannten und viele neue Wörter eingeübt, grammatische Fehler ausgebügelt. In Russland wählen etwa die Hälfte der Schüler Deutsch als erste Fremdsprache, die anderen Englisch und dann als zweite Fremdsprache Deutsch. Der KEB-Geschäftsführer Karl-Heinz Thieser beglückwünschte die Schüler zu ihrem erfolgreichen Deutschkurs und wünschte ihnen eine gute Heimreise in der Hoffnung auf ein Wiedersehen - vielleicht in Russland. Länger geblieben sind acht russische Studentinnen der Universität Moskau. Sie erhalten vier Wochen Deutschstunden bei der KEB; ihre Lehrerin ist Romina Tapia Levy. Hermann Haus, Hotelier des "L'Auberge" in Dillingen, hat den Kontakt hergestellt und ein touristisches Begleitprogramm mit Besuchen in Paris und Luxemburg organisiert. Er kündigte an, derartige Sprachreisen und den Unterricht bei der KEB weiter auszubauen; er habe bereits Kontakt mit dem russischen Kultusministerium aufgenommen. red "Die Schüler haben einen großen Wortschatz."Marlene Wohnsland