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„Ich bin nicht mehr in der Jungen Union“

Dillingen. Franz-Josef Berg kokettiert an seinem 60. Geburtstag elegant mit dem Tatbestand des Altersjubiläums. Mathias Winters

Vorher war er als Altersjubilar bezeichnet worden, das ließ sich beim Ersten Beigeordneten der Stadt Dillingen, Stefan Schmitt, in der Laudatio so raushören. Dies veranlasste Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, ihm zu wünschen, dass er in zehn Jahren nicht "ehrwürdiger Greis" genannt werden möge. Franz-Josef Berg trug dererlei Hinweise auf seinen runden Geburtstag wie das Ereignis 60. an sich mit Fassung und witzelte kokett: "Es ist so weit. Ich bin nicht mehr in der Jungen Union." Er habe beschlossen, diesen Schritt jetzt öffentlich zu gehen.

In einer sehr gut besuchten Stadthalle hatte Dillingens Bürgermeister vielen zu danken. Schmitt samt Helferinnen aus der Verwaltung für die Organisation des Empfangs, Dieffler Fußballern jüngeren und älteren Semesters, die eine Torte brachten, Tochter Christine für vorzüglichen Gesang sowie Kramp-Karrenbauer für ihre Rede. Und nicht zuletzt Peter Altmaier, dem Kanzleramtsminister, der auf launige Weise an viele gemeinsam zurückgelegte Wegstrecken mit Berg erinnerte. Der offizielle Teil blieb kurz genug, um bald in fröhlicher Runde zum Feiern überzugehen.