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Großer Besucherandrang beim Kaltnaggischer Garagenfest

Großer Besucherandrang beim Kaltnaggischer Garagenfest

Wenn im Sommer der Schlachtruf „Kaltnaggisch gudd druff“ erklingt, dann sind die Herrschaften vom Kaltnaggischer Gardisten Corps (KGC) am Werk. Der jüngste der sechs Dudweiler Karnevalsvereine hatte jetzt wieder zum Garagenfest eingeladen.

Die Garagen hinter dem Gasthaus Arend in der Marktstraße wurden umfunktioniert in Bars, Kuchentheke, Bierschwemme oder Bühne. Eigentlich sollte die Fete gegen 18 Uhr eröffnet werden. Doch bereits um 17 Uhr war der Betrieb so groß, dass die Verantwortlichen die Eröffnung kurzerhand vorzogen. Am Abend rockte die Haus- und Hofband des KGC, "Tequila-Sunrise", den total überfüllten Festplatz. Und schnell erklangen die Schlachtrufe "Kaltnaggisch gudd druff". Für viele wurde es eine kurze Nacht. Ausruhen war aber nicht. Am folgenden Tag ging es bereits um 10 Uhr mit dem Frühschoppen weiter. Und wieder war der Andrang groß. Die KGC-Mitglieder mussten noch Tische, Bänke und Getränke ran schleppen. Auch Schwenkbraten wurde noch besorgt. Um 11 Uhr übernahm dann Karin Lackas, die Vorsitzende des Ortsinteressenvereins Herrensohr, die Schirmherrschaft von ihrem Vorgänger Achim Pitz, dem Chef des Regionalbezirks Saarbrücken/Obere Saar im Verband saarländischer Karnevalsvereine. Der obligatorische Fassanstich funktionierte reibungslos. Zum Mittagessen boten die Gardisten wie schon im Vorjahr einen Bringservice an. 50 Portionen Essen wurden ausgeliefert. Der Schalmeien- und Kulturverein Dudweiler, der Musikzug Gersweiler, die Fechinger Musikanten, die Riwwerbrings vom Heimat- und Kulturverein Dudweiler-Nord, die Grubenwehrkameradschaft Jägersfreude, die Lerchensänger von der Kulturgemeinschaft Pfaffenkopf und die Band Tequila-Sunrise traten auf. Auch die kleinen Gäste kamen nicht zu kurz. KGC-Jugendleiter Dieter Gräber ließ sich Einiges einfallen.