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Fußball-Oberliga: Diefflen startet mit Sieg gegen Trier aus der Winterpause

Fußball : Gelungener Start dank Chris Haase

Fußball-Oberliga: Diefflens Torjäger markiert das goldene Tor gegen eine schwache Trierer Eintracht.

Zum Start aus der Winterpause erwartete Fußball-Oberligist FV Diefflen am Samstag Eintracht Trier. Die Gäste hatten vor der Runde als Saisonziel ausgegeben, um den Titel mitzuspielen. Daraus ist allerdings nichts geworden, derzeit steht das Team, das von Josef Cinar trainiert wird, im Mittelfeld der Tabelle, der Vorsprung auf die Abstiegszone der Liga ist nicht riesig. Somit hofften die rund 520 Zuschauer auf dem Babelsberg auf ein spannendes Spiel. Was die Spannung anging, wurden sie nicht enttäuscht, spielerisch war jedoch noch viel Luft nach oben.

So tasteten sich beide Teams fast eine halbe Stunde lang ab, Torgefahr war Mangelware. Bis zur 28 Minute. Dann ging Diefflens Merouane Taghzoute an der Mittellinie beherzt zur Sache, eroberte das Spielgerät und ging dann über die rechte Seite auf und davon. Innenverteidiger Mabouba eilte nach außen, um den Angreifer zu stellen, der passte aber punktgenau in die Mitte, wo Chris Haase den Ball über die Linie bugsierte. Triers Schlussmann Denis Wieszolek war noch am Ball, doch das Leder war klar im Tor. Das 1:0.

Wenig später war erneut Triers Mabouba involviert, er spielte im Strafraum den Ball mit der Hand, Michael Fritsch, der am Samstag seinen 30. Geburtstag feierte, trat zum Strafstoß an, doch Wieszolek hielt. Die etatmäßigen Elfmeterschützen, Artur Mielczarek und Fabian Poß, waren aufgrund Gelb-Roter Karten vor der Winterpause gesperrt.

Eintracht-Trainer Cinar sah in der Pause personellen Handlungsbedarf und brachte mit Luca Sasso-Sant und Tim Garnier neue Angreifer. Und tatsächlich wurde das Spiel der Gäste besser. So hatte Sasso-Sant eine gute Chance, doch der Ball kullerte am Tor vorbei (48.). Danach stand die Dieffler Abwehr um Spielertrainer Thomas Hofer und den überragenden Marvin Hessedenz bis zum Abpfiff sicher und ließ nicht mehr viel zu. „Das war ein wichtiger Sieg“, atmete Hofer nach der Partie durch. „Wir waren giftig und haben kämpferisch alles abgerufen. Spielerisch war es nicht so toll. Aber besser ein dreckiges 1:0 als ein tolles Spiel und 0:1 verloren. Ein Sonderlob geht an Marvin Hessedenz, der mit einem Nasenbeinbruch spielte und es klasse gemacht hat.“ Diefflen machte dank des Erfolgs in der Tabelle einen Sprung von Platz 15 auf zwölf. Am Samstag, 14 Uhr, muss das Team nun zum Tabellenfünften TuS Koblenz.