Fragebögen an Mieter und Vermieter: Kreis braucht Mietspiegel

Saarlouis. Viele Vermieter und Mieter im Kreis Saarlouis erhalten in den kommenden Wochen einen Fragebogen, mit dem der Landkreis Wohnungsdaten erheben will. Der Kreis will damit einen Mietspiegel erstellen, der als Richtlinie für Mieten dienen soll, die er im Rahmen von Hartz IV oder Grundsicherung übernimmt

Saarlouis. Viele Vermieter und Mieter im Kreis Saarlouis erhalten in den kommenden Wochen einen Fragebogen, mit dem der Landkreis Wohnungsdaten erheben will. Der Kreis will damit einen Mietspiegel erstellen, der als Richtlinie für Mieten dienen soll, die er im Rahmen von Hartz IV oder Grundsicherung übernimmt. Aus dem neuen Mietspiegel sollen "die Mitarbeiter des Jobcenters und des Sozialamtes ersehen, ob die Unterkunftskosten im jeweils vorliegenden Fall angemessen sind". Die Beantwortung des Fragebogens ist freiwillig. Der Kreis reagiert damit nach eigenen Angaben auf ein Urteil des Bundessozialgerichtes. Es fordere ein nachvollziehbares Konzept nach wissenschaftlichen Standards, um die Miethöhen zu errechnen. Das Konzept wird die Unternehmensberatung Rödl und Partner erarbeitet. Es soll Mitte des Jahres vorliegen.Der Kreis hat 2012 im Rahmen von Hartz IV und Grundsicherung 29 Millionen Euro für Mieten bezahlt. we

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