Erst nach St. Wendel, dann zur IAA

Erst nach St. Wendel, dann zur IAA

Oldtimer haben die St. Wendeler im zu Ende gehenden Sommer reichlich gesehen. Jetzt präsentierten die Auto-Hersteller ihre brandneuen Modelle. Wobei: Ganz ohne Klassiker ging es auch diesmal nicht.

Zu einer großen Open-Air-Autoausstellung hatte die Aktionsgemeinschaft "In St. Wendel tut sich was" in die Kreisstadt geladen. Obwohl das Wetter der Veranstaltung nicht besonders gnädig war, waren fast alle Autohändler der Region dem Ruf gefolgt und so fand man rund um die Basilika, in der Mott und auf dem Schloßplatz nahezu alle namhaften Automarken aus Deutschland und der Welt.

Zahlreiche neue Modelle, die vom 12. bis zum 22. September auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt zu sehen sein werden, hatten ihren Weg bereits nach St. Wendel gefunden. Auf reges Interesse stießen auch die Fahrzeuge mit alternativen Energieträgern. Von Autogas, über Hybridantrieb bis hin zu vollkommen elektrisch betriebenen Fahrzeugen konnten sich die Besucher umfassend über die möglichen Antriebskonzepte der Zukunft informieren. Rund 150 Modelle luden zum Schauen und Staunen, zum Anfassen und zum Probesitzen ein. Die Mitarbeiter der Autohäuser wurden nicht müde, die Vorzüge der Modelle den Interessenten näher zu bringen.

Auch alte Modelle vertreten

"Für mich ist das eine schöne Gelegenheit, mich über die Autos, die derzeit auf dem Markt sind, zu informieren", sagte der Besucher Bernd Funk aus St. Wendel. Für das Rahmenprogramm sorgten Musikdarbietungen an den Ständen der Autohäuser und die Cheerleader-Gruppe Purple Diamonds, die ihre Pyramiden und Sprungnummern dem Publikum darboten. Die kleinen Besucher hatten Gelegenheit, sich vor dem Rathaus schminken zu lassen und die großen Autofreunde erfreuten sich an der Ausstellung historischer Fahrzeuge aus den 60er und 80er Jahren. Die Erinnerung an St. Wendel als Rennstadt hielt eine sehenswerte Ausstellung historischer Rennmotorräder am Stand des ADAC wach. Der Tüv-Saarland, die Kreis- und Ortsverkehrswacht komplettierten das Angebot.

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