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Erst Jubel, dann Entsetzen

Torschütze Arthur Mielczarek (Zweiter von links), Fabian Blass und Lukas Latz jubeln über das 2:2. Nur Sekunden später aber schlug die Freude der Dieffler in Entsetzen um. Foto: Philipp Semmler
Torschütze Arthur Mielczarek (Zweiter von links), Fabian Blass und Lukas Latz jubeln über das 2:2. Nur Sekunden später aber schlug die Freude der Dieffler in Entsetzen um. Foto: Philipp Semmler FOTO: Philipp Semmler
Diefflen. Fußball-Oberligist FV Diefflen hat am Samstag eine bittere 2:3-Heimniederlage gegen den Tabellen-Dritten TSG Pfeddersheim kassiert. Nur Sekunden nach dem 2:2-Ausgelichstreffer durch Arthur Mielczarek gelang den Gästen der Siegtreffer. Philipp Semmler

Tomi Jakic, Kapitän des Fußball-Oberligisten FV Diefflen , konnte es einfach nicht fassen. "Das ist sehr, sehr bitter", sagte der Abwehrspieler nach der 2:3-Heimniederlage seines Teams gegen die TSG Pfeddersheim und schüttelte ratlos den Kopf. In der 78. Spielminute hatte sich sein Gegenspieler Steffen Litzel nach einer Ecke für die Gäste von ihm weggeschlichen und den Ball zum 3:2-Siegtor für die Gäste ins Netz geköpft. Enver Marina im FVD-Gehäuse war chancenlos. "Ich war einen Schritt zu spät und bin deshalb nicht richtig ins Kopfball-Duell gekommen. So etwas darf kurz vor Schluss nicht passieren", ärgerte sich der 22-jährige Jakic über sich selbst.

Besonders bitter war der Gegentreffer auch, weil sich die Dieffler noch knapp eine Minute zuvor jubelnd in den Armen gelegen hatten. Denn da hatte Arthur Mielczarek nach einem Doppelpass mit Philipp Häfner den 2:2-Ausgleich markiert. Es war das zweite Mal, dass die Elf von Spielertrainer Michael Müller an diesem Tag nach einem Rückstand zurückkam.

Zuvor hatte Fabian Blass mit einem Drehschuss aus 16 Metern auf Vorarbeit von Patrick Fouquet das 1:1 erzielt (25.). Der Tabellen-Dritte aus Pfeddersheim war in der achten und 38. Minute durch Enis Aztekin und Yannick Krist in Führung gegangen.

Bis auf die Tore gab es in den Strafräumen nur selten Gefahr. Pfeddersheim hatte die Anfangsphase der Partie bestimmt, danach verlief die Begegnung vor 313 Zuschauern auf dem Babelsberg ausgeglichen. "Wir haben eigentlich nicht schlecht gespielt", meinte Jakic. "Uns sind zwei schön herausgespielte Tore gelungen, nur leider waren wir, was die Defensiv-Arbeit angeht, nicht immer auf der Höhe. Das wird in dieser Klasse bestraft."

So musste Diefflen nach zuvor drei Siegen in Serie erstmals wieder als Verlierer vom Platz. Dazu holten noch einige Konkurrenten im Abstiegskampf Punkte. Überraschend war dabei vor allem der 5:1-Erfolg des bislang mit Diefflen punktgleichen TuS Mechtersheim bei Arminia Ludwigshafen. Mechtersheim ist in 14 Tagen der nächste Heimspiel-Gegner des FVD. Davor steht für die Rot-Weißen noch am Samstag um 15.30 Uhr das Derby bei Röchling Völklingen auf dem Programm. Diefflen liegt derzeit mit 22 Zählern auf Rang 15 der Tabelle. Röchling ist mit zwölf Punkten mehr auf Rang neun und muss sich wohl keine Sorgen mehr um den Ligaverbleib machen.