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Kampf gegen den Abstieg
Eppelborn personell gebeutelt, Diefflen rüstet auf

Eppelborns Trainer Jan Berger.
Eppelborns Trainer Jan Berger. FOTO: Andreas Schlichter
Saarbrücken. Saar 05 Saarbrücken ist als erste saarländische Mannschaft am vergangenen Samstag in die restliche Rückrunde der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gestartet. Der Tabellenvorletzte unterlag dem SV Gonsenheim zu Hause mit 0:3. Saar 05 hat angekündigt, sich nach der Saison in die Saarlandliga zurückzuziehen (wir berichteten). Die Spiele der Saarbrücker sind also belanglos. Den Gang in die Saarlandliga vermeiden wollen dagegen der Eppelborn und der FV Diefflen. Keine leichte Aufgabe, da bis zu sechs Clubs aus der Oberliga absteigen können. Von Philipp Semmler

Saar 05 Saarbrücken ist als erste saarländische Mannschaft am vergangenen Samstag in die restliche Rückrunde der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gestartet. Der Tabellenvorletzte unterlag dem SV Gonsenheim zu Hause mit 0:3. Saar 05 hat angekündigt, sich nach der Saison in die Saarlandliga zurückzuziehen (wir berichteten). Die Spiele der Saarbrücker sind also belanglos. Den Gang in die Saarlandliga vermeiden wollen dagegen der Eppelborn und der FV Diefflen. Keine leichte Aufgabe, da bis zu sechs Clubs aus der Oberliga absteigen können.


Bei den beiden Saar-Vereinen ist die Ausgangslage unterschiedlich: Diefflen hat vor seiner Auftaktpartie an diesem Samstag um 15.30 Uhr beim FC Wiesbach einen Vorsprung von vier Zählern auf einen möglichen Abstiegsplatz – und seinen Kader in der Winterpause verstärkt. Eppelborn hat als Viertletzter einen Rückstand von fünf Zählern auf den ersten sicheren Nichtabstiegsplatz – und der Kader von Trainer Jan Berger ist in den vergangenen Wochen durch Verletzungen zusammengeschrumpft. „Die Personalsituation ist katastrophal“, sagt Berger vor der Auftaktpartie seiner Mannschaft an diesem Samstag um 16 Uhr bei der TSG Pfeddersheim, die auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht.

Dabei hat der FV Eppelborn im Winter seinen Kader mit Stefan Steinback vom SV Hasborn aufgestockt. Doch nun gibt es mehrere Ausfälle. Mit André Dalphin und David Dräger fallen zwei Leistungsträger aus. Offensivspieler Dalphin musste sich einer Schambein-Operation unterziehen und fällt bis Saisonende aus. Und Verteidiger Dräger hat sich im Testspiel gegen den SV Auersmacher (2:2) einen Kreuzbandriss zugezogen.



Das Eppelborner Lazarett füllen zudem Sebastian Kleer (Verdacht auf Mittelfußbruch) Lukas Pirron (Schambein-Operation) und Jan Mayer (Mittelfußbruch). Jens Schlemmer (Bandscheiben-Problemen) und Kevin Saks (fiebrige Erkältung) verpassten weite Teile der Vorbereitung. Keine guten Vorzeichen für das wichtige Duell in Pfeddersheim. Doch Berger sagt trotzig: „Bisher waren wir immer stark, wenn wir personelle Probleme hatten.“

Deutlich größer geworden ist der Kader des FV Diefflen in der Winterpause. Mit Jan Issa, der von Röchling Völklingen ausgeliehen ist, Marvin Guss vom SV Lisdorf, Mathäus Gornik vom SV Hasborn und Rückkehrer Yacine Baizidi vom FC Fribourg gelang es, vier Akteure mit Erfahrung in der Regional- oder Oberliga zu holen. Deshalb ist der Optimismus groß, den Klassenverbleib zu schaffen. Positiv verlief die Generalprobe vor dem Start: Am vergangenen Samstag bezwang die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Hofer den Saarlandligisten VfB Dillingen mit 5:0.

Diefflens Trainer Thomas Hofer.
Diefflens Trainer Thomas Hofer. FOTO: Achim Thiel