Eine Welt voller GegensätzeNayoung-Lee präsentiert Zwischenwelten

Eine Welt voller GegensätzeNayoung-Lee präsentiert Zwischenwelten

Dillingen. Im Blickpunkt ihrer Darstellungen stehen Menschen, sehr häufig sind es Kinder. Die Künstlerin hat die kleinen Körper und Gesichter mit geradezu fotografischer Genauigkeit herausgearbeitet, sie gleichzeitig in eine räumlich unbestimmte Sphäre hinein genommen. Meist regungslos, den ernsten Blick nicht selten frontal auf den Betrachter gerichtet, scheinen sie innerlich meilenweit entfernt - entrückt in eine "Zwischenwelt", offen das Woher, offen das Wohin.Nayoung Lee, die selbst vor Jahren "als Fremde in die Fremde" nach Deutschland kam, setzt sich intensiv mit den Schwierigkeiten kultureller Umwandlungs- und Anpassungsprozesse auseinander. Ein Junge in Mädchenkleidung, Kinder mit den Zügen von Erwachsenen - die Figuren der koreanischen Künstlerin bewegen sich in einer Welt voller Gegensätze. Nayoung Lee kam 1975 in der südkoreanischen Stadt Busan zur Welt. Sie besuchte zwischen 1990 und 1993 die dort ansässige High School für Kunst und studierte von 1993 bis 1998 an der Dong-A-Universität. Dem Besuch der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig (2000-2001) schloss sich von 2001 bis 2006 ein Studium bei Udo Scheel an der Kunstakademie in Münster an, wo Nayoung Lee 2005 zur Meisterschülerin berufen wurde. 2008 erhielt die Künstlerin im Rahmen des internationalen Wettbewerbs für Nachwuchskünstler Leonardo den ersten Preis. red

Dillingen. Im Blickpunkt ihrer Darstellungen stehen Menschen, sehr häufig sind es Kinder. Die Künstlerin hat die kleinen Körper und Gesichter mit geradezu fotografischer Genauigkeit herausgearbeitet, sie gleichzeitig in eine räumlich unbestimmte Sphäre hinein genommen. Meist regungslos, den ernsten Blick nicht selten frontal auf den Betrachter gerichtet, scheinen sie innerlich meilenweit entfernt - entrückt in eine "Zwischenwelt", offen das Woher, offen das Wohin.

Nayoung Lee, die selbst vor Jahren "als Fremde in die Fremde" nach Deutschland kam, setzt sich intensiv mit den Schwierigkeiten kultureller Umwandlungs- und Anpassungsprozesse auseinander. Ein Junge in Mädchenkleidung, Kinder mit den Zügen von Erwachsenen - die Figuren der koreanischen Künstlerin bewegen sich in einer Welt voller Gegensätze. Nayoung Lee kam 1975 in der südkoreanischen Stadt Busan zur Welt. Sie besuchte zwischen 1990 und 1993 die dort ansässige High School für Kunst und studierte von 1993 bis 1998 an der Dong-A-Universität. Dem Besuch der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig (2000-2001) schloss sich von 2001 bis 2006 ein Studium bei Udo Scheel an der Kunstakademie in Münster an, wo Nayoung Lee 2005 zur Meisterschülerin berufen wurde. 2008 erhielt die Künstlerin im Rahmen des internationalen Wettbewerbs für Nachwuchskünstler Leonardo den ersten Preis. red

Bis 26. Mai im Alten Schloss in Dillingen, Schlossstraße. Eröffnung am Sonntag, 5. Mai, 11 Uhr. Es spricht Andreas Bayer. Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag/Samstag von 16 bis 19 Uhr, Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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