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Fußball-Oberliga
Diefflen: Latz lässt’s richtig krachen

Lukas Latz
Lukas Latz FOTO: Semmler
Diefflen. Abwehrspieler trifft beim 5:1 in Morlautern drei Mal. Vierter Sieg in Folge für den FVD. Von Philipp Semmler

Fußball-Oberligist FV Diefflen ballert weiter aus allen Rohren: Am Samstag feierte das Team von Trainer Thomas Hofer im vierten Spiel des Jahres seinen vierten Sieg. Beim SV Morlautern setzte sich der FV vor 210 Zuschauern klar mit 5:1 durch. „So könnte es in den nächsten Wochen weitergehen“, erklärte Hofer strahlend.


Gefeierter Held war Innenverteidiger Lukas Latz. Dem 22-Jährigen gelangen gleich drei Treffer – und er bereitete eins vor. Für das erste Gäste-Tor war Chris Haase verantwortlich. Der Torjäger traf in der 23. Minute nach Vorarbeit von Latz zum 1:0 für Diefflen. Nur 180 Sekunden später drückte Latz eine Freistoß-Hereingabe von Christian Eggert mit dem Fuß zum 2:0 für den FV über die Linie. Unmittelbar vor der Pause erhöhte der Verteidiger per Kopf nach einer Eggert-Ecke auf 3:0.

In der 51. Minute sah Diefflens Mittelfeldspieler Michael Fritsch wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot, die Hofer-Elf zeigte sich aber unbeeindruckt: Nur Augenblicke später traf Latz zum 4:0. Nach einem Doppelpass mit Fabian Poß tauchte der 22-Jährige vor dem Gehäuse auf und schob den Ball ins Netz. „Das war richtig abgezockt, in Stürmer-Manier“, sagt Hofer lachend.



Morlautern kam durch Erik Tuttobene auf 1:4 heran (74.). Nur drei Minuten danach stellte Jan Issa aber den alten Abstand wieder her. Er schob den Ball zum 5:1 über die Linie, nachdem zunächst Haase an Torhüter Patrick Ruby gescheitert war.

In der Tabelle liegt Diefflen trotz des Sieges weiter auf Rang acht. Zehn Spieltage vor Saison-Ende beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze aber nun 14 Zähler. Bereits heute sind die Rot-Weißen wieder in der Liga gefordert: Um 19 Uhr geht es zu Hause gegen den Tabellen-Neunten SC Idar-Oberstein.

In den kommenden Monaten muss Diefflen allerdings auf Defensivspieler Michael Müller verzichten. Der 30-Jährige zog sich abseits des Fußballplatzes einen Kreuzbandriss zu. Schon in der Vorrunde war Müller wegen eines Kreuzband-Anrisses lange ausgefallen.