Diefflen ist beim Ersten chancenlos

Diefflen ist beim Ersten chancenlos

Fußball-Oberligist unterliegt Schott Mainz mit 1:4. Entwarnung bei Michael Müller.

(sem) Fußball-Oberligist FV Diefflen hat am Samstag bei Spitzenreiter TSV Schott Mainz eine klare Niederlage einstecken müssen. Vor 250 Zuschauern zog der FV mit 1:4 (1:2) den Kürzeren. "Mainz war klar besser, wir haben verdient verloren", gab Diefflens Spielertrainer Thomas Hofer nach der Partie zu.

Seine Elf musste auf zahlreiche Stammkräfte wie Torjäger Fabian Poß (gesperrt), Arthur Mielcrarek (Innenband überdehnt) und Christian Eggert (Muskelfaserriss) verzichten. Kurzfristig fiel auch Dominic Selvaggio wegen einer offenen Wunde am Schienbein aus. Damit aber noch nicht genug: In der Pause musste in Mainz Abwehrspieler Michael Müller raus. Er hatte einen Schlag ins Gesicht bekommen und fuhr deshalb noch während der Partie in die Klinik. Der Verdacht auf einen Jochbeinbruch bestätigte sich aber zum Glück nicht.

Als Müller sich auf den Weg ins Krankenhaus machte, lag Diefflen mit 1:2 hinten. Torjäger Janek Ripplinger hatte mit seinem 29. Saisontreffer in der 32. Minute für das 1:0 zugunsten der Gastgeber gesorgt. Etwas überraschend kamen die Gäste sechs Minuten später zum Ausgleich. Chris Haase traf nach einer Hereingabe von Fabio Groß zum 1:1.

Doch schon drei Minuten später lag die Hofer-Elf wieder hinten. Jan Just konnte nach einem Missverständnis zwischen Kevin Folz und Yacine Baizidi alleine aufs Tor zulaufen und zum 2:1 für Schott einschießen. In der zweiten Hälfte fielen lange keine Treffer, bis die Hausherren in den letzten fünf Minuten zwei Mal zuschlugen. Massahi Sakai erzielte in der 85. Minute das 3:1. In der Nachspielzeit legte Ripplinger, der bis 2014 für die SF Bachem-Rimlingen in der Verbandsliga spielte, das 4:1 nach.

Am Samstag steht für Diefflen nun das letzte Heimspiel der Saison auf dem Programm. Um 15.30 Uhr empfängt der FV die Neunkircher Borussia. Gastgeschenke will Hofer gegen den akut abstiegsbedrohten Gegner aber nicht verteilen. "Neunkirchen hatte lange genug Zeit, um Punkte für den Ligaverbleib zu sammeln. Wir wollen uns mit einem Sieg von unserem Publikum verabschieden."

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