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Die Salokinesen in Dillingen: Ein Kracher jagte den anderen

Kostenpflichtiger Inhalt: Salokinesen Dillingen : Mit Inkaafstut ins Kaufhaus des Wahnsinns

Die Kappensitzung der Salokinesen im „KDW“ von Dillingen wird ihrem ausgezeichneten Ruf wieder einmal gerecht.

Im „Kaufhaus des Wahnsinns“ unterhalten sich der „Oschderhaas“ und der „Nikoloos“ (Tobias Becker und Matthias Berg): Der Oschderhaas war vor Kurzem in der Bibl-io-Biblo-schweres Wort-Bibliothek. Gelernt hat er dabei, dass man in der „Biblotek“ seinen Big-Mac ganz leise bestellen muss, um die anderen nicht zu stören. Tja, wer hätte wohl gedacht, dass es dort trotz der Ähnlichkeit des Namens gar keinen Big Mac gibt!

Aber auch die Zuschauer der großen Salokinesen-Show der Session 2020 haben vom Nikoloos und vom Oschderhaas einiges gelernt und verstehen jetzt auch die Welt nicht mehr so ganz richtig: Beispielsweise, dass ein Keller heutzutage nicht mehr „Keller“ heißt, sondern „Basement“. Und so hat der Nikoloos denn auch seit neuestem ein „Grumbeerbäsment“ und ein „Fahrradbäsment“ im Haus.

Ins KDW, das „Kaufhaus des Wahnsinns“ hatten die Salokinesen nach Dillingen eingeladen und mit viel Liebe ein ganzes Kaufhausfoyer auf die Bühne gebracht. Dort gibt es übrigens auch ein japanisches Restaurant. „Unn do fahrt de roh Fisch uffm Fließband an de Gest vorbei – so als Salmonellenschleuder“, wusste Nikoloos.

Ganz stilecht bekamen die Besucher gleich beim Eintritt in das „Kaufhaus des Wahnsinns“ ein Preis­etikett als Besucherausweis verpasst. Darüber hinaus waren tolle Kostüme im Foyer ausgestellt – denn schließlich war ja Ausverkauf im KDW.

Ein Kracher jagte den anderen, auf der Bühne im voll besetzten evangelischen Gemeindehaus in Dillingen. Neben Tobi und Matze waren Siri Holschuh-Schmitt und Julia Becker als zwei Mütter in die Bütt gestiegen. Traudl Wagner, Sieglinde Hart und Hannelore Vogt begeisterten die Zuschauer mit ihrem „Inkaafstuten“-Sketch (für nicht Saarländer: Einkaufstüten) und natürlich fehlten auch Lothar Seiwert und Bernd Maas nicht im Foyer des „Kaufhaus des Wahnsinns“.

Riesenbeifall gab es auch für die lebenden Schaufensterpuppen, das Männerquartett der Salokinesen, das eigentlich ein Sextett ist, für die tollen Tanzeinlagen der leider aufgrund von Erkrankung stark dezimierten Salokinesen-Garde und natürlich für das Männerballett, bei dessen flotter Nummer der Saal regelrecht überkochte.

Spannend und witzig wie immer bei den Dillingern: die beiden Nachrichtenblöcke mit Pascal Weber und Jana Barth.