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Fußball
Der FV Diefflen hat noch Luft nach oben

Diefflen. Fußball-Oberligist FV Diefflen empfängt an diesem Samstag (17 Uhr) am Babelsberg den TuS Mechtersheim zum ersten Heimspiel der neuen Saison. Nach der 1:2-Auftakt-Niederlage beim FC Karbach sollte das Team von Trainer Thomas Hofer etwas Zählbares einfahren. Von Philipp Semmler

„Das wäre schon wichtig“, sagt Hofer. „Gerade weil wir danach zwei schwere Aufgaben in der englischen Woche haben.“ Am Dienstag reist der FV zu Titelkandidat Eintracht Trier, vier Tage später ist dann Regionalliga-Absteiger TuS Koblenz im Dillinger Parkstadion zu Gast.


Dort trägt der FV auch die darauf folgenden Heimspiele gegen den VfB Dillingen und Röchling Völklingen aus. Auch gegen Mechtersheim sollte eigentlich im Parkstadion gespielt werden, doch das geht wegen des 11. Leichtathletik-Meetings nicht.

Ein weitere Grund, warum Punkte gegen Mechtersheim wichtig wären ist psychologischer Natur: „Gerade für unsere neuen jungen Spieler wäre es wichtig zu sehen, dass sie in dieser Liga mithalten und Siege einfahren können“, sagt Hofer.



Mithalten konnte der FV auch beim 1:2 in Karbach. „Kämpferisch waren wir dort gut, aber im spielerischen Bereich haben wir noch viel Luft nach oben“, hat Hofer erkannt Im neuen 4-3-3-System, das der Trainer wählte, um weniger anfällig für Konter zu sein, stimmten noch längst nicht alle Lauf- und Passwege. „Das ist aber ein Prozess. Dass dieser noch nicht abgeschlossen ist, ist klar.“

In Karbach hatte der Übungsleiter drei seiner insgesamt acht Neuzugänge von Beginn an aufgeboten. Drei weitere wurden eingewechselt. In der Startelf standen die 20-jährigen Aaron Engeldinger (neu von Eintracht Trier) und Carl Fernando da Silva (neu von der SV Elversberg) sowie der von Saar 05 gekommene Fatih Günes (23). Engeldinger spielte rechter Außenverteidiger. „Er hat das taktisch gut gemacht und sich auch nach vorne eingeschaltet. In der Zweikampfhärte muss er aber noch zulegen“, sagt Hofer. Günes spielte im zentralen Mittelfeld. „Fatih ist nur schwer vom Ball zu trennen und ein absoluter Teamplayer. Ihm war aber anzumerken, dass er erst im Lauf der Vorbereitung zu uns gestoßen ist.“ Fernando da Silva sollte auf der linken Offensivseite seine Schnelligkeit ausspielen. „Er hatte eine super Vorbereitung. In Karbach kam er aber noch nicht ganz so zum Abschluss.“

Der VfB Dillingen spielt am Samstag, 15.30 Uhr, beim 1. FC Kaiserslautern II.