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Blühwiese in der Gemeinde Schmelz

Gemeinderat Schmelz : Damit die Gemeinde Schmelz bald aufblühen kann

Der Gemeinderat beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung auch mit Ruhestörungen, Tempo-30-Zonen und Hallenböden.

Fast drei Hektar Brachflächen sollen in der Gemeinde Schmelz zu Blühwiesen werden. Einstimmig stimmte der Rat dem Antrag von SPD, Grünen, Linke und Freien Wählern zu. Angelegt werden sollen Blühflächen an den drei Hochbehältern der Gemeinde an den Brunnen III und IV sowie an den Wasserleitungsstraßen Bettingen II, Sauberg und Heide.

Die CDU hatte zudem einen Antrag zur Ausweisung einer Tempo-30-Zone in der Robert-Koch-Straße gestellt – und zwar im Bereich der Bushaltestelle gegenüber der Beethovenstraße. Die SPD sprach sich für einen weitergehenden Antrag aus. Es soll im Zuge der geplanten mobilen Überwachung (wir berichteten) ein Gesamtkonzept erarbeitet werden. Auch müsse die Beschilderung überprüft werden. Der Rat beschloss schließlich einstimmig, die Robert-Koch-Straße durch Markierungen sicherer zu machen.

Vertagt wurde der CDU-Antrag zur Beratung über Ruhestörung im Bereich Geiselwieslach zur Primshalle hin. Anwohner hatten sich beschwert. Auch werde der Bereich stark vermüllt. Die Polizei kontrolliere dort zwar öfter, auch spreche der Gemeindejugendpfleger die Jugendlichen immer wieder an, erklärte Bürgermeister Armin Emanuel in der Sitzung. Doch mit Polizei und Ortspolizeibehörde müsse darüber gesprochen werden, inwieweit diese Zufahrt gesperrt werden könne.

Für den Weiterbetrieb der Bahntrasse von Dillingen nach Limbach (CDU-Antrag), insbesondere im Hinblick auf den täglichen Güterverkehr, sprach sich der Rat einmütig aus. Entsprechende Gespräche sollen geführt werden. Nach Auskunft des Bürgermeisters ist der Erhalt dieser Strecke für die nächsten Jahre gesichert. Für Diskussion sorgte der CDU-Antrag zur Erneuerung des Hallenbodens in der Talbachhalle in Limbach. Der Boden solle gegen einen sporttauglichen Schwingboden ausgetauscht werden, da die Halle auch für den Schulsport genutzt wird. Wolfram Lang (SPD) plädierte für ein Gesamtkonzept, in das auch die Kulturhalle in Hüttersdorf und die Primshalle einbezogen werden sollen. Die Böden sollen für Sport- aber auch für Kulturveranstaltungen genutzt werden können. Die Kosten sollen ermittelt werden.

In einem weiteren Antrag forderte die CDU den Rat auf, auf den Friedhöfen in allen Gemeindeteilen ein Gemeinschaftsurnenfeld zu errichten. Dieser fand keine Mehrheit. Es sei bereits beschlossen worden, bis 2024 nach und nach auf den Friedhöfen diese Felder anzulegen.