Berg geht in die dritte Amtszeit als Bürgermeister von Dillingen

Wahl 2019 : „Ein Bürgermeister im Wortsinne“

Franz-Josef Berg beginnt seine dritte Amtszeit in der Hüttenstadt ganz feierlich.

„Aller guten Dinge sind drei“, findet der erste Beigeodnete der Stadt Dillingen, Stefan Schmitt, und das finden offenbar auch die Dillinger Wähler. Denn sie haben ihren Bürgermeister Franz-Josef Berg am 26. Mai zum zweiten Mal wiedergewählt. So konnte Schmitt dem Verwaltungschef in einer kleinen Feierstunde im Ratssaal des Dillinger Rathauses am Donnerstagabend seine dritte Ernennungsurkunde überreichen.

Vor Familie und Freunden, seiner Frau Brigitte, zahlreichen Mitgliedern von Stadtrat und Verwaltung, einer Delegation aus der Partnerstadt Creutzwald sowie Vertretern der örtlichen Hilfsorganisationen, Polizei und Geistlichkeit legte Berg feierlich seinen Amtseid ab.

„Ein Bürgermeister im Wortsinne“ sei Berg, lobte sein Beigeordneter Schmitt, dessen fairer Umgang mit dem Stadtrat zum „guten Dillinger Geist“ beigetragen habe.

Sozialministerin Monika Bachmann als „langjährige Weggefährtin“ hob besonders das politische Engagement „zum Wohle dieser Stadt“ hervor, das Berg seit Jahrzehnten an den Tag lege: Denn vor seiner Zeit als Verwaltungschef saß der CDU-Politiker schon 25 Jahre im Stadtrat. „Wir haben zur selben Zeit angefangen, und wir haben gebrannt, Verantwortung zu übernehmen“, erinnerte Bachmann.

Seit 16 Jahren ist Berg nun Bürgermeister der Hüttenstadt, er ist nun der dienstälteste Bürgermeister im Kreis Saarlouis. Ernannt wird er auf weitere zehn Jahre; diese Amtszeit wird der 62-Jährige aus Altersgründen jedoch nicht mehr voll machen.

Die verbleibenden sechs Jahre will Berg dazu nutzen, erklärte er in seiner Antrittsrede, „zweifelsohne die Fortentwicklung der Innenstadt weiterzutreiben“, die seine bisherige Amtszeit prägt. Aber neben den zahlreichen baulichen Projekten in allen drei Stadtteilen steht auch ein digitalisierter Bürgerservice und das Radwegekonzept 2025 noch auf der Agenda und nicht zuletzt will Berg versuchen, mit Dillingen „nochmals neue Wege als Kunststadt zu gehen“; dabei soll das August-Clüsserath-Zentrum in der Stummstraße (ehem. Woolworth) eine Rolle spielen, kündigte er an.