"Augrät" wird saniert

Diefflen. Die Straße Augrät in Diefflen ist in einem schlechten Zustand. Deshalb wird sie jetzt erneuert. Die Bauarbeiten an der Verbindungsstraße zwischen Diefflen und Nalbach haben bereits begonnen

Diefflen. Die Straße Augrät in Diefflen ist in einem schlechten Zustand. Deshalb wird sie jetzt erneuert. Die Bauarbeiten an der Verbindungsstraße zwischen Diefflen und Nalbach haben bereits begonnen. "Damit packt die Stadt Dillingen eine weitere dringend notwendige Maßnahme an und investiert wieder große Beträge in den Straßenausbau", betont Dillingens Bürgermeister Franz-Josef Berg.Knapp zehn Monate sollen die Bauarbeiten dauern und rund eine Million Euro kosten. Zuschüsse dafür hat die Stadt beim Land beantragt. Die sollen aus dem so genannten Förderprogramm Verbesserung der Verkehrsverhältnisse an kommunalen Straßen fließen. Ein endgültiger Bescheid liegt nach Angaben von Stadtsprecherin Gertrud Schmidt aber noch nicht vor. Das saarländische Innenministerium habe aber bereits im Mai zugesichert, dass die Straßenbaumaßnahme "Augrät" in das Förderprogramm aufgenommen werde. Die restlichen Kosten teilen sich Stadt, der Eigenbetrieb Abwasser und die Stadtwerke Dillingen.Die Bauarbeiten erstrecken sich von der Düppenweilerstraße in Diefflen bis zum Ortseingang Nalbach. Das 640 Meter lange Teilstück der Augrät wird in drei Bauabschnitte unterteilt. Die Straße wird komplett erneuert und über weite Strecken auf beiden Seiten mit Gehwegen ausgebaut. Auf der rechten Straßenseite soll der Gehweg nach Angaben von Franz-Josef Berg durchgängig bis nach Nalbach führen. Nach Ende der Bauarbeiten soll die Straße 5,25 Meter breit sein, einschließlich Entwässerungsrinnen. Zusätzlich saniert die Stadt auch die Kanäle. Zum Abschluss wird die Asphaltdecke von der Straße Am Rosselstein bis zur Düppenweilerstraße um 80 Meter verlängert. Auch die Beleuchtung wird modernisiert. Insgesamt 24 neue Lampen will die Stadt errichten. Und noch etwas liegt sowohl Stadt als auch Anwohnern am Herzen. "Um die Straße nicht zur Rennstrecke werden zu lassen, werden zur Zeit auf Anregung der Anlieger Möglichkeiten einer geeigneten Verkehrsberuhigung untersucht", merkt Bauamtsleiter Felix Emanuel an.