Der kleinste Boxer war der Größte

Der kleinste Boxer war der Größte

Saarlouis. Die 47. Auflage der November-Boxveranstaltung der KG Boxen Saarlouis/Fraulautern brachte tollen Boxsport. Vom zehn Jahre alten Schüler Bogdan Solovyanchuk von der KG mit seinen 30 Kilogramm Kampfgewicht bis zum 24-jährigen Selim Menzer aus Dombasle mit seinen 127 Kilogramm boten fast alle Akteure verbissene Kämpfe, die vielfach ausgeglichen verliefen

Saarlouis. Die 47. Auflage der November-Boxveranstaltung der KG Boxen Saarlouis/Fraulautern brachte tollen Boxsport. Vom zehn Jahre alten Schüler Bogdan Solovyanchuk von der KG mit seinen 30 Kilogramm Kampfgewicht bis zum 24-jährigen Selim Menzer aus Dombasle mit seinen 127 Kilogramm boten fast alle Akteure verbissene Kämpfe, die vielfach ausgeglichen verliefen. Der Boxring 46 Karlsruhe-Knielingen sicherte sich mit 24 Punkten den Turniersieg vor dem Boxclub 82 Völklingen mit 19 Punkten. Aus Sicht der Gastgeber lieferte sich der kleinste Boxer der KG Saarlouis/Fraulautern, Bogdan Solovyanchuk, in seinem Kampf mit Tobias Lasch (Elversberg) einen beherzten Schlagabtausch mit sehenswerter Technik und Schlagkombinationen, die mit dem Punktsieg belohnt wurden. Keine Entfaltung ließ Dennis Schuh (Völklingen) bei den Kadetten dem Saarlouiser Hoschnaw Gök, der in der ersten Runde durch Handtuchwurf von Betreuer Paul Zimmer vor einer Bestrafung verschont wurde. Schwer hatte es im Jugend-Halbschwergewicht Timo Möller gegen Hadj Aissa (Dombasle). Der französische Gast boxte variabler, während Möller verkrampft und überhastet agierte und verlor. Schließlich gab es für den Senior der KG Saarlouis/Fraulautern, Asker Apikov, ein Unentschieden. Gegen Ruslan Aliew (Neunkirchen) lieferte er ein sauberes und ausgeglichenes Gefecht, was auch so vom Kampfgericht gewertet wurde. red

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