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Das ist ein Angebot auf höchstem Niveau

Das ist ein Angebot auf höchstem Niveau

KinderlandDas ist ein Angebot auf höchstem NiveauZum Leserbrief "Es sträuben sich die Nackenhaare" von Reinhold Hedrich (15. Juli)Der Leserbrief von Herrn Hedrich zum "Kinderland" kann nicht unwidersprochen bleiben. Herr Hedrich bemüht die Römer, um seine Meinung zu untermauern

KinderlandDas ist ein Angebot auf höchstem NiveauZum Leserbrief "Es sträuben sich die Nackenhaare" von Reinhold Hedrich (15. Juli)Der Leserbrief von Herrn Hedrich zum "Kinderland" kann nicht unwidersprochen bleiben. Herr Hedrich bemüht die Römer, um seine Meinung zu untermauern. Hätte er sich doch näher mit ihnen befasst; sie hätten ihm geraten: "Si tacuisses, philosophus manisses" - "Wenn du geschwiegen hättest, wärest du ein Philosoph geblieben" und den Lesern der SZ wäre dieser von jeder Sachkenntnis ungetrübte Kommentar erspart geblieben.Das vom Landkreis ins Leben gerufene Projekt "Kinderland" ist ein Beratungs- und Betreuungsangebot auf höchstem Niveau für Krippen- und Kindergartenkinder und deren Eltern. Es wurde auf der Grundlage sorgfältiger Bestandserhebungen und Analysen von der Jugendpflege des Landkreises entwickelt. Nicht nur, dass das Projekt über alle Parteigrenzen hinweg mitgetragen wird; auch der Jugendhilfeausschuss, in dem alle relevanten Träger von Jugendhilfeeinrichtungen und -angeboten vertreten sind, steht hinter dieser Konzeption. Nicht zuletzt beteiligen sich auch die Kommunen und die Wirtschaft an der Finanzierung, weil sie erkannt haben, dass ein solch qualifiziertes Beratungs- und Betreuungsangebot nicht nur den Kindern und berufstätigen Eltern zugute kommt; es hilft auch den Betrieben insbesondere die Fachkenntnisse qualifizierter Frauen zu bewahren beziehungsweise zu erschließen. Ein Standortvorteil für den Standort Saarlouis. Hier setzt sich niemand ein Denkmal. Der Landkreis Saarlouis tätigt eine beispielhafte Zukunftsinvestition. Hut ab.Demgegenüber muss man zwar die billige Polemik des Leserbriefs im Rahmen der Meinungsfreiheit ertragen; man darf ihn aber nicht unwidersprochen hinnehmen und muss ihn dorthin verweisen, wo er hingehört: schreddern und auf den Müll. Bernd Klein, NalbachLiebe Leserinnen, liebe Leser, wir freuen uns über Ihre Leserbriefe zur Diskussion von Themen, über die die SZ berichtet hat. Damit ein möglichst großer Leserkreis zu Wort kommen kann, müssen Zuschriften gekürzt werden. Anonyme oder fingierte Briefe sowie beleidigende Texte veröffentlichen wir nicht. Zum Abdruck von Leserbriefen sind wir nicht verpflichtet. Die Redaktion trägt die presserechtliche, aber nicht die inhaltliche Verantwortung. Leserbrief-Redaktion: Telefon (06831) 949 84 50, Telefax (06831) 949 84 59, E-Mail: redsls@sz-sb.de