Vorurteile durch Begegnung beilegen

Bous. Unterschiedliche Kulturen zeigen sich schon zwischen Nachbarn und auch Menschen aus verschiedenen Orten. Darauf wies Hakan Gündüz am Samstagmorgen auf dem Bouser Marktplatz hin. Der Psychologe sowie Geschäftsführer des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates sprach als einer von drei Schirmherren beim ersten Bouser Fest der Kulturen

Bous. Unterschiedliche Kulturen zeigen sich schon zwischen Nachbarn und auch Menschen aus verschiedenen Orten. Darauf wies Hakan Gündüz am Samstagmorgen auf dem Bouser Marktplatz hin. Der Psychologe sowie Geschäftsführer des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates sprach als einer von drei Schirmherren beim ersten Bouser Fest der Kulturen. Dafür hatte die Aktionsgemeinschaft Bous fünf Nationen zusammengebracht. Die gestalteten ein vielfältiges Programm aus Kultur und Sport. Dazu gab es internationale Küche in einem langen Zelt.Ein richtiger und mutiger Weg sei dieses Fest, stellte Schirmherr und Landrat Patrik Lauer fest. Es gehe darum, "die kleinen Intoleranzen, die kleinen Vorurteile, die wir vielleicht alle haben", durch Begegnungen beizulegen. Doch die Vielfalt der Kulturen habe auch eine klare Basis, "die Rechtsform der Bundesrepublik Deutschland". Das Bouser Fest der Kulturen ging nach rund sieben Stunden zu Ende. Doch hinter dem Rathaus besteht es symbolisch weiter: Dort wurde ein von der Gemeinde gespendeter rotblättriger Ahorn als Baum der Kulturen gepflanzt.

Christoph Jäger, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Bous, zog eine positive Bilanz. Rund 1000 Besucher seien gekommen. Das Fest soll wieder stattfinden, aber dann größer, sagte er. az

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