Von Pyramiden und leckeren Seifen

Bous · Erzeugnisse unterschiedlichster Art gab es wieder bei der Hokuta-Ausstellung zu sehen. Dabei reichte die Angebotspalette von Schmuck über Keramik bis hin zu Geschenken aus Holz. Dazu kam sogar Handwerkskunst aus Afrika.

 Willi Schissler hat zur Hokuta Hobby-Ausstellung seine mehrstöckige Weihnachtspyramide mitgebracht. Foto: Bodwing

Willi Schissler hat zur Hokuta Hobby-Ausstellung seine mehrstöckige Weihnachtspyramide mitgebracht. Foto: Bodwing

Foto: Bodwing

Seife , die zum Reinbeißen reizt, hatte Isabell Spangenberger dabei. Mit Kaffee, Zitrone und weiteren Inhaltsstoffen sind die um die 50 Gramm schweren Stücke angereichert. Damit war sie am Samstag und Sonntag eine von rund 40 kreativen Ausstellern der 16. Hokuta Hobby-Ausstellung in der Südwest-Halle Bous . "Das dauert etwa drei Monate, bis die Seife fertig ist", sagte Spangenberger. Diese Stücke werden bei Gebrauch zwar dünner, "aber sie kriegen keine Risse".

Das, was beim Polterabend vom Geschirr übrig bleibt, setzt Barbara Baus zu ansprechenden Mosaiken zusammen. Dann wird aus den Resten ein schwarz-weißes Yin-und- Yang-Symbol oder ein buntes Herz. "Das ist Arbeit für einen ganzen Sommer", erklärte Willi Schissler vor einer rund einen Meter hohen Weihnachtspyramide aus Holz . "Das ist alles furniert. Und man kann es in einzelne Teile zerlegen." Dazu sind Teile gesteckt, die einzelnen Etagen sind mittels dünner Eisenstangen miteinander verbunden und verschraubt. Gefertigt ist das weihnachtliche Kunstwerk aus Nussbaum und Mahagoni. Von Schmuck bis Keramik , von Gemälden bis Geschenken aus Holz reichte das Angebot an den Ständen. Manche Ausstellerinnen nutzten die Zeit und strickten schon die nächsten Schals, Mützen oder Handschuhe. Auf afrikanische Kunst am Stand des Partnerschaftsvereins Bous-Quetigny-Koulikoro wies Hokuta-Vorsitzende Birgit Wollbold hin. Der massive Holzstuhl dort sei aus einem einzigen Baum herausgeschnitzt. "Das gibt es heute nicht mehr, dieser Stuhl ist ein Unikat."