Rasante Seifenkisten flitzen durch gestrafftes Maisausen-Programm

Rasante Seifenkisten flitzen durch gestrafftes Maisausen-Programm

Schieben gehört zum Reglement dazu. Bei der fünften Bouser Maisause überbrückten die motorlosen Flitzer einen flachen Streckenteil mit Muskelkraft.

Denn bei zehn Rennen von Freitagabend bis Sonntagnachmittag ging es oft um hundertstel Sekunden. "Die Entscheidung war richtig", sagte Christoph Jäger, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Bous, nach den Rennen zur Verschiebung des Termins. Das bisschen Regen am Sonntagvormittag fegten die 37 Teilnehmerteams mit Besen von der Strecke. Um den Zeitverlust auszugleichen, wurde ein Durchgang zum Traditions-Cup gestrichen und das Programm gestrafft. Rasante Seifenkisten flitzten in Bous über die rund 600 Meter lange Strecke, ein Promirennen brachte Politiker und Geschäftsleute in die engen Fahrerkabinen. Beim Bobby-Car-Rennen der Kinder musste sich Janosch Stoffel mit Hannah Neffe ein hautnahes Rennen liefern, bevor er als Sieger durchs Ziel ging. Kleine Defekte gab es, jedoch keine nennenswerten Unfälle. Den auf zwei Klassen verteilten Traditions-Cup entschied bei den Boliden das Team "HSV" für sich, bei der offenen Klasse "Ansatz Silberpfeil".