1. Saarland
  2. Saarlouis
  3. Bous

Mitreißende Gospel-Vesper in BousMitreißende Gospel-Vesper in Bous

Mitreißende Gospel-Vesper in BousMitreißende Gospel-Vesper in Bous

Bous. Mit rund 450 Zuhörern war die katholische Pfarrkirche St. Peter in Bous bis auf den letzten Platz besetzt: Kantor Andreas Hoffmann führte mit Projektchor und -band die Gospel-Vesper "Let Praises Sound!" des schwedischen Komponisten Nils Kjellström auf

Bous. Mit rund 450 Zuhörern war die katholische Pfarrkirche St. Peter in Bous bis auf den letzten Platz besetzt: Kantor Andreas Hoffmann führte mit Projektchor und -band die Gospel-Vesper "Let Praises Sound!" des schwedischen Komponisten Nils Kjellström auf. Den Anfang machte die Combo mit Saxophonist Arndt Ament, Keyboarder Manuel Krass, Rudi Schaaf am Bass und Jörg Mattern am Schlagzeug mit fünf Stücken aus dem Jazz-, Pop- und Rock-Bereich. Überraschend, dass sich Hoffmann in dieser Formation mit seinem Akkordeon hervorragend einbinden und dieses verkannte Instrument in der scheinbar fremden Stilistik präsentieren konnte. Anschließend brachte sich der rund 50 Sänger starke Chor in Position. Auch die Band wurde nun durch sechs Blechbläser des Orchestervereins Wadgassen und von Percussionisten Armin Sommer und zwei seiner Schüler ergänzt. Die Sopranistin Svenja Hinzmann überzeugte darin, wie sie ihre Stimme der Stimmung der Musik anpassen konnte, vom nachdenklichen Gebet der Maria im Magnificat bis zu den treibenden Gospel-Passagen. Nils Kjellström vertont in "Let Praises Sound!" mehrere Psalmen in Form einer Vesper. Dabei setzt er einen kurzen, traditionell vertonten Teil des Textes in lateinischer Sprache vor die Stücke in englischer Sprache, deren Stilistik von Latin über Funk und Rock bis hin zum Gospel reichen. Nach der Zugabe war ein Wunsch des Publikums klar: "Dieses Werk muss noch einmal aufgeführt werden!" red