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Kunst und Metall: Ein Baum ganz aus Stahl mit Blättern und Früchten

Bous. Ein Baum aus Metall steht auf dem Gelände des Bouser Stahlwerkes. Rund acht Meter hoch ist der so genannte Jahreszeitenbaum, etwa zwei Meter tief steht er im sechs Tonnen schweren Betonfundament. Sechs Schüler und Schülerinnen der Marie-Curie-Schule entwarfen die Blätter und Früchte. Alexander Zewe

Die Zeichnungen kamen per Schablonen auf zwei Millimeter starkes Stahlblech. Jedes Teil wiegt etwa acht Kilo und ist mit Karabinerhaken an fingerdicken Eisenrohren aufgehängt. Gearbeitet wurde in den Werkstätten des Tüv Nord in Völklingen-Fenne. Die Schüler schnitten dort Eisenrohre wie Äste zu, Fachleute waren für das Ausschneiden der Blätter zuständig. Das Projekt erstellten Armin Hans, Stahlwerke, Schulentwicklungsplanerin Natalie Sadik, Kunsterzieherin Ursula Briel und die Schüler. Mit dabei war Josef Petry, künstlerischer Leiter der Werkstatt Metall und Lehrkraft der Universität der Künste Berlin. Der Jahreszeitenbaum in Bous setzt das Projekt "Kunst und Metall" fort, eine Kooperation von Marie-Curie-Schule und Stahlwerk. Der Baum wird jeweils passend zu den Jahreszeiten geschmückt.