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Großzügige Spende
Hospiz erfreut sich an Geburtstag

Rosmari Debong und Bernhard Reichert bei ihrem Besuch im Hospiz in Bous.
Rosmari Debong und Bernhard Reichert bei ihrem Besuch im Hospiz in Bous. FOTO: Judith Köhler
Bous. Eine ganz besondere Idee zur Unterstützung des St. Barbara Hospiz Bous hatten kürzlich die Zwillinge Rosmari Debong und Bernhard Reichert: Sie spendeten den Geschenke-Erlös ihres 60. Geburtstag an die Einrichtung.

Insgesamt 3000 Euro waren zusammen gekommen. Rosmari Debongs Ehemann Manfred Debong ist Vorstands- und Gründungs-Mitglied des Fördervereins, sowie ehrenamtlicher Seelsorger beim wöchentlichen Besuch im Hospiz, und seine Frau lernte durch ihn die Arbeit im Hospiz kennen und schätzen. Auch ihr Bruder war von der Idee, den Erlös für einen caritativen Zweck zu spenden, begeistert.


Um das Geld zu übergeben, statteten Rosmari Debong und Bernhard Reichert nun Hospizleiterin Judith Köhler einen Besuch ab. Bei der Besichtigung im Hospiz zeigten die Geschwister großes Interesse an der inhaltlichen Betreuung Schwerstkranker und waren beeindruckt von der wohnlichen und ruhigen Atmosphäre im Hospiz. „Wir hoffen ein Vorbild sein zu können für andere Bürger, die vielleicht ebenfalls bereit sind, eine Spende zu leisten“, sagten sie im Anschluss an den Rundgang. „Egal auf welchem Weg oder wie – wichtig ist, dass wir nicht vergessen, dass es uns selber einmal treffen kann.“

Im St. Barbara Hospiz werden Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige in der letzten Lebensphase einfühlsam begleitet. Wie jedes stationäre Hospiz müssen nach gesetzlichen Vorgaben fünf Prozent der laufenden Kosten über Spenden finanzieret werden. Das sind jährlich rund 60 000 Euro.



Einrichtungsleiterin Köhler ist immer wieder dankbar für den selbstlosen Einsatz und das Engagement von Unternehmen, Organisationen, Vereinen und vor allem auch Privatpersonen: „Ich freue mich sehr, dass sich die Menschen in der Umgebung für das Hospiz engagieren und wir mit gemeinsamen Aktionen in der Öffentlichkeit dazu beitragen können, Hemmschwellen abzubauen. Menschen wie Frau Debong und Herr Reichert helfen uns durch ihre Spendenbereitschaft Schwerstkranken beizustehen und in ihrem Wunsch zu unterstützen, ihr Leben so lange wie möglich in eigener Verantwortung zu gestalten.“

Mehr Informationen zum Hospiz gibt es auf www.sankt-barbara-hospiz-bous.de und www.facebook.com/SanktBarbaraHopizBous.de. Wer sich ebenfalls im Förderverein engagieren möchte, kann sich auch auf der Seite www.fvsbh.de informieren.