Hallo, ich bin Magdalena!

Püttlingen. Um 0.06 Uhr in der Silvester-Nacht war es soweit: Nach sieben Stunden Wehen erblickte die kleine Magdalena Kiefer das Licht der Welt. Sie ist damit das erste Neugeborene des Saarlandes im Jahr 2009

Püttlingen. Um 0.06 Uhr in der Silvester-Nacht war es soweit: Nach sieben Stunden Wehen erblickte die kleine Magdalena Kiefer das Licht der Welt. Sie ist damit das erste Neugeborene des Saarlandes im Jahr 2009. Magdalena misst heute stolze 49 Zentimeter, wiegt 3160 Gramm und hat sich das besondere Datum ein Stück weit selbst ausgesucht: "Eigentlich hätte sie ja ein Christkind werden sollen. Aber unsere Kleine wollte das anscheinend nicht", freut sich Mutter Stefanie (33) aus Bous über ihren neuen Sonnenschein, der ihr eine "Bilderbuchschwangerschaft" geschenkt hat. "Ich hatte überhaupt keine Probleme. Sie hat mich total verwöhnt", strahlt die Mutter. "Was heißt da ,sie'? Das war doch ich!", neckt ihr Mann Marcus (34) sie. Der Außendienstmitarbeiter der Firma Würth präsentiert stolz seine kleine Tochter - seine Erstgeborene. Seine Frau hatte er die ganzen Monate unterstützt, sie brav mit zu den Schwangerschafts-Vorbereitungskursen begleitet und auch im Kreißsaal war er mit dabei. Dort hat er ihr die Hand gehalten und davon sogar einige kleinere Blessuren als Beweis davongetragen. "Naja, viel machen konnte ich da ja nicht, aber das Wichtigste war für mich, dabei zu sein."Ob Magdalena irgendwann einmal ein kleines Geschwisterchen bekommen wird, das steht für die Beiden noch nicht fest. "Das fragen Sie uns besser noch mal in einem Jahr wieder. Das muss jetzt alles erstmal sacken. Wichtig ist im Moment, dass bei unserer Magdalena alles gut geht." Der Tag der Geburt ihrer Tochter bleibt ihnen auch wegen des Wetters im Gedächtnis; Vater Marcus: "Weil es am Silvestermorgen so glatt war, es hatte ja in der Nacht Eis geregnet, und die Straßen waren teilweise noch gar nicht geräumt, hatten wir richtig Bammel, ob wir es rechtzeitig hierhin schaffen würden. Dann war auch noch der direkte Weg von Bous nach Püttlingen gesperrt." Über einen Feldweg durch den Köllerbacher Wald ging es dann schnell in die Klinik, und von da ab ging nichts mehr schief. pbe

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