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Geschichte, Bildung und NaturDie Heimat im BlickDie SZ lädt zum Ortsgespräch in Bous

Geschichte, Bildung und NaturDie Heimat im BlickDie SZ lädt zum Ortsgespräch in Bous

Bous. Stefan Louis ist ein waschechter Bouser. Seine Heimatgemeinde zu verlassen, das käme für ihn nicht in Frage: Bous böte viel Lebensqualität im Bereich Freizeit und Bildung, zudem viele Arbeitsplätze in Industrie und im Handel

Das Kloster Heiligenborn sieht Louis als Bouser Wahrzeichen.

Bous. Stefan Louis ist ein waschechter Bouser. Seine Heimatgemeinde zu verlassen, das käme für ihn nicht in Frage: Bous böte viel Lebensqualität im Bereich Freizeit und Bildung, zudem viele Arbeitsplätze in Industrie und im Handel. "Außerdem lebe ich gerne in Bous, weil die Menschen hier alle sehr nett sind", so wirbt Louis für seine kleine Gemeinde, die er seit 2005 als Bürgermeister führt. Auf die Frage, was seine Lieblingsorte sind, fallen dem 46-Jährige gleich mehrere Stationen ein. Das heimliche WahrzeichenDie Tour zu den Lieblingsplätzen beginnt am Kloster Heiligenborn. "Das Kloster ist für mich das heimliche Wahrzeichen der Gemeinde", erklärt Louis. Es galt über Jahrzehnte als geistig-kulturelles Zentrum mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten. Besonders beeindruckt den Bürgermeister "die bauliche Attraktivität des Klosters". Die Pater aus dem Redemptoristen-Orden haben das Kloster Heiligenborn nach dem Krieg wieder aufgebaut und leisteten dort 60 Jahre lang seelsorgerische, pädagogische und geistliche Arbeit. Ende 2009 verließen sie Bous, ihr Abschied ist mit einer bewegenden Feier begleitet worden. Nun soll im Kloster ein Kinderhospiz entstehen. "Damit, glaube ich, wird der Ort seine Würde behalten", sagt Louis. Vom Kloster aus geht es zum Fuß des Kirchbergs. Mit dem Bau eines Kreisels und der Gestaltung des Umfeldes ist dort ein neues Zentrum entstanden, am alt bewährtem kulturellem und gesellschaftlichem Dreh- und Angelpunkt, dem Petri Hof. "Recht repräsentativ", urteilt Stefan Louis.Als ein "Schmuckstück in der Bildungslandschaft" bezeichnet der Rathaus-Chef die Freiwillige Ganztagsschule in Bous. Mit dem Ausbau im Jahr 2005 zur Ganztagsgrundschule und zusammen mit dem angrenzenden Kinderhaus ist in wenigen Jahren auf der Mühlenscheib eine Rundumbetreuung für Kinder von der Krippe bis zum Hort entstanden.Ein wachsendes KleinodDer Favorit des Bürgermeisters unter den Lieblingsplätzen ist das Naherholungsgebiet Bommersbachtal. "Ein Ort, wo die Bouser Erholung finden, sich entspannen können und vielen Freizeitmöglichkeiten nachgehen können", sagt Stefan Louis. Aus dem ehemaligen Sumpfgebiet entstand ein facettenreiches Naherholungsgebiet mit großer Weiheranlage. Ein "Kleinod in Bous", wie Louis glaubt, das dieses Jahr weiter erschlossen werden soll. Bous. Bous hat ganz schön was zu bieten: Naherholung und Industrie, Unterhaltung und Bildung. Was es in Bous so alles gibt, will die Saarbrücker Zeitung bei ihrer Aktion "Ich lebe gern in Bous" vorstellen. In ihrer Gemeinde kennen sich die Bürger am besten aus. Sie wissen, was gut ist und was besser werden muss. Mit den Bürgern will die SZ beim Ortsgespräch diskutieren. Das Ortsgespräch findet am Montag, 22. Februar, um 19 Uhr im Industrietheater im Petri Hof statt. redBous. Heimat: Das ist ein Wort, das in den meisten Menschen Emotionen weckt. Doch wo ist Heimat? Zuerst wohl auf jeden Fall dort, wo man lebt, wo man seine Kinder aufzieht, seinem Beruf nachgeht, Freud' und Leid erlebt. Heimat ist der Ort mit seinen Menschen, seinen Häusern, den Vereinen und seiner Landschaft. Die Menschen im Saarland, so sagt man, sind besonders heimatverbunden. Dem will die Saarbrücker Zeitung mit einer besonderen Aktion nachgehen. "Ich lebe gern in Bous" heißt es ab heute in Ihrer SZ. In den kommenden zwei Wochen werden Journalisten und Fotografen der Frage nachgehen, warum die Menschen gern in Bous leben. Was macht den Charme des Ortes aus? Welche Menschen leben hier, und warum ist Ihnen ihr Ort wichtig?Vereine im FokusIntensiv wird die Saarbrücker Zeitung die Vereine in Bous in den Fokus nehmen. Ganz besonders umfangreich werden aber die Bürger von Bous selbst zu Wort kommen. Denn schließlich ist es ihr Ort, ihre Heimat."Ich lebe gern in Bous" soll so ein positiver Spiegel des Lebens in der Gemeinde werden. Und dabei wird es die Saarbrücker Zeitung nicht belassen. Kontinuierlich wird die Redaktion weiter nach der Seele unserer Heimat suchen - in allen Orten des Saarlandes. red