Freitagnacht ist "Hauptkampftag"

Freitagnacht ist "Hauptkampftag"

HeiligmorgenFreitagnacht ist "Hauptkampftag"Zum Leserbrief "Warum bis 15 Uhr ausdehnen?" (18. Dezember)Ich kann Herrn Michaltzik aus Bous nur in wirklich allen Dingen recht geben. Wo sind wir nur gelandet? Seit der Kleine Markt eröffnet wurde, ist Freitagsnacht "Hauptkampftag". Wir Anwohner dürfen nur alles hinnehmen und mehr zahlen

HeiligmorgenFreitagnacht ist "Hauptkampftag"Zum Leserbrief "Warum bis 15 Uhr ausdehnen?" (18. Dezember)Ich kann Herrn Michaltzik aus Bous nur in wirklich allen Dingen recht geben. Wo sind wir nur gelandet? Seit der Kleine Markt eröffnet wurde, ist Freitagsnacht "Hauptkampftag". Wir Anwohner dürfen nur alles hinnehmen und mehr zahlen. Die Angestellten des NBS können einem leidtun. Warum streiken sie nicht mal, den Dreck sollen dann die Verursacher beseitigen. Was sind das nur für Elternhäuser, wahrscheinlich gehen Vater, Mutter und etcetera mit auf Sauftour. Armes Deutschland, armes Saarlouis, da brauchen wir uns nichts einbilden, von wegen heimliche Hauptstadt (von was?). Doris Behrens-Noh, Saarlouis SendemastSendemast steht zu nah an WohnbebauungZum Artikel "Neuer Sendemast in Picard" (28. Oktober) Leider zeigt das Bild des Sendemastes zu dem Artikel "Neuer Sendemast in Picard" nicht, wie nah der fast 40 Meter hohe Mast am Wohngebiet "Auf der Dellt" steht: Zum von uns bewohnten Grundstück hat er nicht mehr als 50 Meter Abstand. Uns beschäftigt nun vor allem die Frage, ob diese Nähe unbedingt notwendig gewesen wäre. Dazu muss man wissen, dass es seit dem Städtetag 2003 eine Vereinbarung zwischen kommunalen Spitzenverbänden und den Netzbetreibern zur "Beteiligung der Kommunen beim Ausbau der Mobilfunknetze" gibt. Laut dieser soll ein Mobilfunkbetreiber der Kommune mitteilen, dass er beabsichtigt, an einem bestimmten Standort einen Sendemast aufzustellen. Ab dann hat die Kommune acht Wochen Zeit, einen geeigneten Alternativstandort vorzuschlagen. Wenn man sich die kilometerweite unbebaute Fläche anschaut, die an den jetzigen Standort des Sendemastes angrenzt, ist kaum zu glauben, dass da kein Standort hätte gefunden werden können, der wenigstens 300 Meter von allen umliegenden Wohnsiedlungen entfernt gewesen wäre und damit deutlich weniger Angst unter den Anwohnern verbreitet hätte. Nicht die im Artikel genannte Untere Bauaufsicht (UBA) der Stadt Saarlouis oder der Stadtrat, sondern die Stadtverwaltung selbst (Bauamt?) hätte hier eingreifen oder wenigstens informieren können. So entsteht der Eindruck, dass die Stadtverwaltung hier geschlafen oder andere Interessen verfolgt hat. "Bürgernah" ist jedenfalls bisher nur der Sendemast. Das ganze Ärgernis könnte aber eine ungeahnte Wendung nehmen: Sektorenantennen wirken sehr horizontal. Das führt dazu, dass die Strahlenbelastung direkt unter dem Mast oft verhältnismäßig gering ist, während sie an weiter entfernten, aber auf annähernd gleicher Höhe mit den Antennen liegenden Orten deutlich höher ist. Das könnte zum Beispiel wegen des ansteigenden Terrains auf Teile des Baugebiets Ronnhoed zutreffen. Rainer Blau, Saarlouis SchwimmBäderWer zahlt fürs neue Stadtgartenbad?Zum Artikel "Jamaika will modernisieren" (2. Dezember)Zu dem Neubau des ehemaligen Stadtgartenbades stellt sich mir die Frage: Wie soll dieses Projekt finanziert und was passiert mit den zwei anderen Schwimmbädern? Es ist doch wohl jedem klar, dass die Stadt Saarlouis keine drei Bäder finanzieren kann. Was wird aus dem Steinrauschbad? Das Freibad Steinrausch wurde generalsaniert und im Jahr 2002 neu eröffnet. Mit zwei überdimensionalen Rutschen und zahlreichen attraktiven Angeboten zählt dieses Bad zu den größten Freibädern im Saarland. Es bietet Wasserspaß auf knapp 2000 Quadratmetern Wasserfläche. Es gibt ein Sportbecken, Planschbecken, Sprungbecken sowie ein Nichtschwimmer- und Erlebnisbecken. Im Erlebnisbecken warten viele Extras auf Kinder und Eltern. Es gibt ausreichend Liegefläche und für Erwachsene und Jugendliche den Beach-Volleyball-Platz oder die Tischtennisanlagen. Das Bad wird voll angenommen und es wäre schade, wenn es geschlossen werden würde. Vera Schneider, Saarlouis