Fest der Kulturen in Bous stärkt interkulturelle Gemeinschaft

Fest der Kulturen in Bous stärkt interkulturelle Gemeinschaft

Ein Blutahorn wächst und gedeiht am Bouser Rathaus. Er ist Symbol für das "Fest der Kulturen", welches 2012 von der Aktionsgemeinschaft Bous ins Leben gerufen wurde. Am Sonntag brachte es zum dritten Mal Menschen verschiedenster Nationen auf dem Marktplatz zusammen.Nach der Eröffnung durch die neue Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft, Petra Alexander, lief bis gegen 18 Uhr ein buntes Programm.

Mit dabei waren Gruppen aus Syrien, Türkei, Afrika, Russland, Indien und Algerien. Sie sorgten auch für appetitliche Speisen, darunter Linsenfrikadellen, türkische Pizza und mit Käse gefülltes Teigbrot. Zum Kaffee gab es nicht nur die gewohnten Kuchen, sondern auch orientalische Süßigkeiten wie Baklava. Dazu boten freundliche Türkinnen echten Mokka an.

Ein geplanter Programmpunkt mit Vertretern der großen Religionen fiel jedoch aus. Zu dieser verpassten Chance meinte ein enttäuschter Besucher: "Bei so einer Veranstaltung gehört das doch eigentlich dazu, dass die dabei sind."

Aber auch ohne religiöse Präsenz war das "Fest der Kulturen" erneut Beispiel dafür, dass interkulturelle Gemeinschaft funktionieren kann. Dies praktizierten am Sonntag Hunderte von Besuchern und Teilnehmern.