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Die Bouser Boule-Kugeln rollen

Die Bouser Boule-Kugeln rollen

Unter den Augen vieler Besucher und Gäste aus der französischen Partnerstadt Quetigny sind die Bouser Boule-Bahnen am Samstag eröffnet worden. Für die Bahnen hat man alte Pflanzenbeete umfunktioniert.

"Das Große ist gemacht, wir können jetzt spielen", sagte am Samstagnachmittag Birgit Wollbold, Vorsitzende des Kulturvereins Hokuta. Fünf Boule-Bahnen haben sie seit Mitte 2014 in Bous geschaffen. Am Samstag wurden die mit zahlreichen Gästen offiziell in Betrieb genommen. Für drei der Bahnen wurden Pflanzbeete des ehemaligen Gemeinde-Gewächshauses umfunktioniert. "Wir haben alles wiederverwendet", stellte Wollbold dar. Dabei wurden Beetplatten für Wege genutzt und zur Abdeckung von Böschungen. Etwa eine Hand voll Leute habe den Bouser Bouleplatz geschaffen. Tatkräftige Hilfe leistete der Bauhof. "Vor allem samstags hatten wir unsere Einsätze." Jetzt zeigt ein gut sichtbares Schild den Namen an: "Place de Quetigny".
Delegation zur Eröffnung

Aus dieser Partnerstadt in Frankreich war Maire Michel Bachelard mit einer kleinen Delegation zur Eröffnung gekommen. Anwesend waren auch sein deutscher Amtskollege Stefan Louis sowie Vertretern der französischen sowie deutschen Städtepartnerschaftsvereine. Ein freundschaftliches Turnier lief über den Nachmittag hinweg. Teilnehmende Gruppen kamen unter anderen aus Wadgassen, Beaumarais und Lebach. Dabei zeigten die französischen Boule-Freunde ihr Können mit den eisernen Kugeln.

In nächster Zeit kämen noch fest installierte Bänke, sagte Wollbold. Die hätten Sponsoren möglich gemacht. Im nächsten Jahr folge auch ein Holzhäuschen. Eine weitere Idee sei, das noch vorhandene tunnelartige Metallgerüst eines alten Gewächshauses zu nutzen. "Dann könnten wir eine Bahn anlegen, auf der auch bei schlechtem Wetter und im Winter gespielt werden kann."

hokuta.eu