Bous setzt Schlauchliner für Kanäle ein

Bous setzt Schlauchliner für Kanäle ein

Neben der Wirtschaftsprüfung des Eigenbetriebs Freizeit und Kultur standen auch die umfangreichen Kanalsanierungen in Bous auf der Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung. Diese sind bis 2023 geplant.

Zügig und in allen Beschlüssen einstimmig verlief die Sitzung des Gemeinderates Bous am Donnerstagabend. Dazu gehörte auch die Entlastung zweier Beigeordneter sowie von Bürgermeister Stefan Louis als Werkleiter des Eigenbetriebes "Freizeit und Kulturbetrieb" für das Wirtschaftsjahr 2013.

Es gebe keinen "Anlass zu Zweifeln an der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung", hatte ein Wirtschaftsprüfungsunternehmen festgestellt. Dieser Eigenbetrieb weist für 2013 eine Abschlussbilanz von 5,6 Millionen Euro auf. Der Jahresgewinn betrug 149 757,56 Euro und wird in die nachfolgenden Jahresabschlüsse übertragen.

Für das Wirtschaftsjahr 2016 beschloss der Gemeinderat einen Wirtschaftsplan, der einen Jahresgewinn von 4545 Euro aufweist. Es werden keine Darlehen für Investitionen aufgenommen.

Kanalsanierungen stehen an

Der zweite Teil der Sitzung behandelte die Sanierung von Kanälen entsprechend dem Kanalsanierungsprogramm 2013-2023. Das beinhaltet den Einsatz so genannter Schlauchliner in der Saarbrücker Straße. Schlauchliner bestehen aus einem Faser-Verbundwerkstoff, der in den bestehenden Kanal eingebracht wird und dort aushärtet.

Vorteil ist, dass dafür keine Gräben auszuheben sind. Solche Schlauchliner werden demnächst zum Erhalt der Altkanäle in der Saarbrücker Straße ausgebracht. Saniert werden auf diese Weise 236 Meter Kanal aus dem Jahr 1940 und 252 Meter von 1950.

Die Arbeiten sind vergeben für einen Angebotspreis von 250 712,77 Euro. Eine Vergabe über 127 201,48 Euro erfolgte für Schlauchliner-Sanierungen in den Bereichen Am Rotenberg, Derler Straße, Dillmannsbornstraße und Petershof.

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