Saarlouis erwischte 2500 Temposünder

Saarlouis erwischte 2500 Temposünder

Saarlouis. In den etwas mehr als zehn Monaten dieses Jahres hat die Stadt Saarlouis in 32 Saarlouiser Straßen bisher 332 Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen - vor allem in Tempo-30-Zonen. Dabei habe das Ordnungsamt rund 2500 Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung ermittelt, teilt die Stadt Saarlouis mit

Saarlouis. In den etwas mehr als zehn Monaten dieses Jahres hat die Stadt Saarlouis in 32 Saarlouiser Straßen bisher 332 Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen - vor allem in Tempo-30-Zonen. Dabei habe das Ordnungsamt rund 2500 Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung ermittelt, teilt die Stadt Saarlouis mit. Mehr als die Hälfte der Temposünder lagen bis zu zehn Kilometer pro Stunde über dem Limit, weitere 40 Prozent im Bereich von elf bis 20 Kilometer. "Wir ahnden aber erst bei einer Überschreitung von neun, das heißt nach Abzug der Toleranz, von sechs Kilometern", erklärte Jürgen Theobald, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes. Bei den Kontrollen wurden in Tempo-30-Zonen allerdings auch drei Autofahrer mit mehr als 70 Kilometer pro Stunde gemessen, einer fiel durch rabiate Fahrweise auf. Alle Verstöße ab einer Überschreitung von 21 Kilometern pro Stunde zusammengerechnet ergeben laut Pressemitteilung der Stadt folgendes Ergebnis: Jeder 17. Autofahrer fuhr schneller als 50 in einer Dreißiger-Zone. In den Straßen mit einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde gab es 37 Messungen. Dabei wurden 158 Verstöße festgestellt. Mit einem Anteil von fast 25 Prozent waren die meisten Raser in der Rodener Straße unterwegs. "Hauptgrund dafür ist wohl, dass die Rodener Straße die Hauptverbindung zwischen Roden, Fraulautern und Steinrausch darstellt und entsprechend stark frequentiert wird", meint Theobald. Auf Platz zwei folgte die Hauptstraße in Beaumarais mit elf Prozent. "Die Autofahrer waren besser als erwartet", fasst der Ordnungsamtsleiter Richard Falk die Ergebnisse zusammen. "Dennoch", kündigt er an, "werden wir auch künftig diese Geschwindigkeitsmessungen durchführen und bei Beschwerden auch verstärkt messen." red

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