Saarlandpokal: SV Baltersweiler siegt, FC Freisen fliegt

Kreis St. Wendel. Der Tabellenvorletzte der Landesliga Nord, der SV Baltersweiler, hat in der ersten Hauptrunde des Fußball-Saarlandpokals für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Decker (erst ein Sieg in der Liga) gewann gegen den Verbandsligisten SV Habach vor 150 Zuschauern mit 2:0 (1:0)

Kreis St. Wendel. Der Tabellenvorletzte der Landesliga Nord, der SV Baltersweiler, hat in der ersten Hauptrunde des Fußball-Saarlandpokals für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Decker (erst ein Sieg in der Liga) gewann gegen den Verbandsligisten SV Habach vor 150 Zuschauern mit 2:0 (1:0). "Die Jungs haben gut gespielt und der Erfolg war verdient", freute sich der Vorsitzende Christian Glöckner. Nach torloser erster Hälfte sorgte Mathias Manderscheid in der 56. Minute für den Führungstreffer zugunsten des Außenseiters. Alexander Wegel machte zehn Minuten vor dem Ende mit dem 2:0 endgültig alles klar.Baltersweilers Ligakonkurrent SC Alsweiler ist dagegen knapp an einer Pokal-Überraschung vorbei geschrammt. Alsweiler führte gegen den zwei Klassen höher spielenden Saarlandligisten VfB Dillingen durch ein Tor von Moritz Bläs in der 37. Minute bis kurz vor Schluss mit 1:0. Erst in der 84. Minute gelang dem Favoriten durch Serkan Geldi das 1:1. Dabei blieb es auch lange Zeit in der Verlängerung. Als sich alle schon auf ein Elfmeterschießen eingestellt hatten, traf der eingewechselte Christian Klein zum glücklichen 2:1 für Dillingen. Entsprechend groß war die Enttäuschung bei Alsweiler.

Endstation war in der ersten Hauptrunde auch für den Verbandsligisten FC Freisen. Der FCF zog beim Tabellen-Zweiten der Bezirksliga Neunkirchen, der SG Hirzweiler-Welschbach, mit 0:2 den Kürzeren. "Vor allem in der ersten Hälfte haben wir reihenweise Chancen vergeben", stöhnte Freisens Abteilungsleiter Fußball, Bernd Diebel. In der 67. Minute brachte Kevin Gemeinder den Bezirksligisten in Führung. Als Freisen in der Nachspielzeit die Abwehr entblößte, erhöhte David Persev auf 2:0 für Hirzweiler-Welschbach. "Natürlich ist die Niederlage ärgerlich, aber vielleicht ist es in unserer momentanen Situation besser, wenn wir uns auf die Liga konzentrieren", sagte Diebel. In der Verbandsliga ist Freisen derzeit Tabellen-Letzter. sem