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Zwei Saarbrücker Schulen nehmen am „Trialog der Kulturen“ teil

Saarbrücken. Am Schulwettbewerb „Trialog der Kulturen“ nehmen diesmal zwei Saarbrücker Schulen teil: die Günter-Wöhe-Schulen in Alt-Saarbrücken und die Montessori-Gesamtschule in Schafbrücke. Unter dem Thema „Wurzeln erinnern – Zukunft gestalten. vero

Sprachen, Kulturen, Religionen in Deutschland" startete kürzlich der Wettbewerb der Herbert Quandt-Stiftung. 3500 Euro Startgeld erhalten die Schulen, um ihre Projekte zu realisieren. Die besten Schulen gewinnen ein Preisgeld.

Während des Wettbewerbs engagieren sich die Günter-Wöhe-Schulen für einen "Kulturatlas Saarbrücken". Rund 190 Schüler wollen in den Trialog mit Juden, Christen und Muslimen treten, um mehr über die verschiedenen Religionen und Kulturen in Saarbrücken zu erfahren. Das Thema wird nach Angaben der Schule im Unterricht vertieft - wie zum Beispiel in Sozialkunde. Die Ergebnisse werden in dem "Kulturatlas" zusammengetragen.

Auch die Montessori-Gesamtschule beschäftigt sich im Rahmen des Wettbewerbs mit verschiedenen Religionen sowie deren Sitten und Bräuchen. Dabei stehen die Wurzeln der Kulturen im Mittelpunkt - alle 154 Schüler werden sich im Unterricht mit den Begriffen "Heimat" und "Migration" auseinandersetzen. Los geht's am 26. September mit einer Auftaktveranstaltung. Bis dahin werde die Schule noch Kontakte zu den Religionsgemeinschaften knüpfen.

Am Ende des "Trialogs der Kulturen" werden die Ergebnisse auf den Schulfesten der Günter-Wöhe-Schulen und der Montessori-Gesamtschule präsentiert.