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| 20:14 Uhr

Wunschstein als Fundament für neuen Kindergarten

St. Wendel. Alles begann mit einer Anzeige. "Wer möchte eine Waldorfschule in St. Wendel?" lautete der einfache Text. Das war 1985 und die Resonanz sehr groß. Schnell aber wurde klar, dass man zur Vorbereitung auf eine Waldorfschule erstmal einen Kindergarten brauchen würde. Also errichtete man einen in der Wendalinusstraße

St. Wendel. Alles begann mit einer Anzeige. "Wer möchte eine Waldorfschule in St. Wendel?" lautete der einfache Text. Das war 1985 und die Resonanz sehr groß. Schnell aber wurde klar, dass man zur Vorbereitung auf eine Waldorfschule erstmal einen Kindergarten brauchen würde. Also errichtete man einen in der Wendalinusstraße. Doch was mit sieben Kindern begonnen hatte, wurde schnell größer, so dass jetzt eine Erweiterung nötig geworden ist. Am vergangenen Sonntag wurde der Grundstein für ein größeres Gebäude in der Welvertstraße am Wendalinuspark gelegt. "Nach vielen wechselvollen Anläufen ist es uns nun endlich gelungen, das Projekt Waldorfkindergarten in Gang zu setzten", kommentierte Maria Funk in Vertretung für Bürgermeister Klaus Bouillon. "Der Kindergarten wird unsere Stadt in ihrer Vielfalt vorschulischer Einrichtungen bereichern." Bei der Grundsteinlegung waren auch die zukünftigen Kindergartenkinder anwesend und bereicherten das Gebäude mit einer kleinen Besonderheit: In den Boden des Eingangsbereiches wurde ein kupferner Pentagon-Dodekaeder eingelassen, in dem die Kinder kleine Schätze verstauen konnten. So fanden sich kleine Edelsteine und Geldstücke, die den Wert der Einrichtung repräsentieren sollten, ein Püppchen, auf das immer Spiel und Spaß in dem neuen Haus herrsche und auch Kerzen als Symbol für Licht und Geborgenheit. Neben diesen Gegenständen wurden auch Zettel mit den Namen der Kinder in den Dodekaeder gelegt und eine Urkunde mit Wünschen für den Kindergarten. Die Hoffnung, den besten Waldorfkindergarten der Welt zu bauen, war bestimmend. Angefüllt mit so viel symbolträchtigem Inhalt soll der Wunschstein gemäß einer alten Tradition das geistige Fundament der Einrichtung sein. In der parkähnlichen Atmosphäre der Umgebung soll nun ein Gebäude entstehen, das den Kindern ein Ort der Geborgenheit sein wird. Neben der modernen Gestaltung sind es vor allem die geplante Spielwiese und der Garten, die die Kinder schon jetzt begeistern. Und um nicht nur dem Aspekt des Wohlfühlens, sondern auch der Sicherheit der Kleinen Rechnung zu tragen, ist der Waldorfkindergarten bundesweit der erste, der nach wohngesundheitlichen Gesichtspunkten errichtet wird. Für die Planung und die Durchführung wurden der Vorstand und die Eltern, die ebenfalls dazu beigetragen hatten, am vergangenen Sonntag von der Stadt und ihren Kollegen beglückwünscht. "Die Grundsteinlegung beweist, dass harte Arbeit sich bezahlt macht. Ich wünsche dem Waldorfkindergarten alles Gute für seine Zukunft", schloss Maria Funk. sick