Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:18 Uhr

Wundertüte mit schönem Inhalt

Emmersweiler. Wenn eine Mannschaft mehr oder weniger von Saisonbeginn an auf einem Qualifikationsplatz für die Bezirksliga steht und es in den vergangenen Wochen nur noch darum ging, letzte rechnerische Vorbehalte auszuräumen, ist es naturgemäß so, dass Jubelstürme ausbleiben. Anders beim SV Emmersweiler in der Fußball-Kreisliga A Warndt Von SZ-Mitarbeiter Janek Böffel

Emmersweiler. Wenn eine Mannschaft mehr oder weniger von Saisonbeginn an auf einem Qualifikationsplatz für die Bezirksliga steht und es in den vergangenen Wochen nur noch darum ging, letzte rechnerische Vorbehalte auszuräumen, ist es naturgemäß so, dass Jubelstürme ausbleiben. Anders beim SV Emmersweiler in der Fußball-Kreisliga A Warndt.Gemessen an der Zurückhaltung einiger anderer Qualifikanten, war die Erleichterung bei Peter Quinten, dem Spielausschussvorsitzenden des Vereins, fast lautstark: "Einfach schön. Das war vor der Saison nicht zu erwarten." Denn vor der Saison war der SV Emmersweiler der Inbegriff dessen, was man eine Wundertüte nennt. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga mussten 19 (!) Abgänge kompensiert werden, geblieben war "ein kümmerlicher Rest", wie es der Vorsitzende Marcel Keller - nicht ohne einen Anflug von alter Enttäuschung - nennt. Entsprechend schwer war die Aufgabe für den neuen Trainer Pascal Stauffer, entsprechend zurückhaltend die Ziele, die Quinten ausgab: "Wir wollen eine Mannschaft aufbauen und wieder schöneren Fußball spielen." Denn es ging auch darum, sich den Kredit, den man in der Abstiegssaison bei den Anhängern verspielt hatte, zurückzuholen. Es dauerte eine Weile, aber es gelang. Von Beginn an spielte Emmersweiler an der Tabellenspitze mit, nur das mit dem "schöneren Fußball" sollte etwas dauern. Aber auch das kam - und damit auch Lob vom Vorsitzenden: "Ein Riesen-Kompliment an Trainer und Mannschaft." Nur einmal kamen Zweifel auf, als nach der Winterpause nur ein knapper 1:0-Sieg gegen Lauterbach und die schmerzhafte 1:9-Niederlage gegen die zweite Mannschaft der Sportfreunde Köllerbach Katerstimmung verbreiteten. Doch der SVE schlug zurück: drei Siege mit einem Torverhältnis von 22:3 (!) folgten.Und nun also die Qualifikation für die neue Bezirksliga - und das bereits zwei Spieltage vor Saisonende. Dass sich damit auch eine Weiterverpflichtung von Trainer Pascal Stauffer ergibt, ist - zumindest in Emmersweiler - fast schon eine Selbstverständlichkeit, wie Keller betont: "Wir hatten in den letzten 16 Jahren insgesamt nur fünf Trainer." Und auch die Mannschaft wird fast komplett zusammenbleiben, "Sie hat ganz klar unser Vertrauen. Es werden noch ein paar Spieler kommen, deren Namen ich jetzt aber noch nicht nennen kann", sagt Keller. Dann aber frei von jedem Status als Wundertüte. "Ein Riesen-Kompliment an Trainer und Mannschaft."Marcel Keller,Vorsitzender des SV Emmersweiler