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Wollscheid als prominenter Zaungast beim FC Wadrill

Wadrill. Mit der Partie des Regionalligisten FC Homburg gegen Saarlandliga-Aufsteiger VfL Primstal hatten die Fußballtage des FC Wadrill den Fans aus der Region am Samstagnachmittag einen besonderen Leckerbissen zu bieten. In einem gefälligen Spiel bei hochsommerlichen Temperaturen dominierte vor rund 250 Zuschauern, darunter der Morscholzer Fußball-Bundesliga-Profi Philipp Wollscheid (Bayer Leverkusen), die Elf von Trainer Christian Titz über 90 Minuten. eb

Unter der souveränen Leistung von Wadrills neuem Oberliga-Schiedsrichter Benedikt Seyler landete der FCH einen standesgemäßen 7:0 (2:0)-Sieg.

"Das war wohl für alle trotz der Niederlage eine tolles Erlebnis", sagte Primstals Trainer Lothar Pesch. Sein Homburger Kollege Christian Titz fand: "Wir haben spielstarken Kombinationsfußball geboten, zahlreiche Torchancen herausgespielt, aber nur sieben verwertet." Titz probierte erstmals seine mögliche Startformation für die Saison aus. Die Tore erzielten Carsten Lutz, Emil Noll, Christian Beisel sowie die erst zur Pause eingewechselten Dennis Gerlinger (2) und Pascal Reinhardt (2). Ein echter Prüfstein war Primstal aber nicht: "Wir hätten gerne gegen Jeunesse Esch gespielt. Dieser Gegner hätte uns viel ernsthafter gefordert", sagte Titz. Doch Esch hatte Wadrill kurzfristig abgesagt.

Freuen durfte sich auf jeden Fall die Rudi-Kappés-Stiftung. Der FC Wadrill hatte auf einen Eintritt verzichtet, bat aber stattdessen um eine freiwillige Spende für die Stiftung, des 2002 tödlich verunglückten Kappés. "Ich finde das Engagement der Wadriller Fußballer im Andenken an ihren früheren Trainer einfach toll", sagte Stiftungsvorstand Michael Arnold.