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Wo Rockmusik Menschen zusammenführt

Die Fans feiern mit der Band Love A. Foto: Sarah Joseph
Die Fans feiern mit der Band Love A. Foto: Sarah Joseph FOTO: Sarah Joseph
Theley. Bereits zum fünften Mal wurde auf dem Keltenplatz in Theley das Volcano-Festival gefeiert. 600 Gäste lauschten den Klängen der Musik, die die verschiedenen Bands auf der Bühne zum Besten gab. Von SZ-MitarbeiterinSarah Joseph

Am Wochenende verwandelte sich der Keltenplatz in Theley wieder in ein Festivalgelände. Zum fünften Mal stellten junge Leute aus der Gemeinde Tholey das Volcano-Festival auf die Beine. Passend zum fünften Jubiläum steigt die Besucherzahl auf das Rekordhoch von 600 Gästen.

Offiziell trägt der Verein um Yannick Meisberger und Tobias Scheid den Namen Volcano - Verein zur Förderung offener Jugendarbeit und selbstverwalteter Jugendkultur. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, das lokale Angebot an Festivals und Konzerten zu bereichern und dadurch nicht nur Jugendliche, sondern Menschen jeder Altersklasse mit einem Faible für das breite Genre an Rockmusik, das beim Volcano Festival geboten wird, zusammenzuführen. Die jüngste Anhängerin war am vergangenen Samstag mit Abstand die kleine Mia Van Fonderen. Mit ihren drei Jahren tobte sie im hinteren Teil des Festivalgeländes herum, die Ohren dabei von, im Verhältnis zu ihrem Köpfchen, riesig wirkendem Lärmschutz bedeckt.

Von der Musik, die Mia mit ihrem Lärmschutz abdämpfte, konnte die Masse direkt vor der Bühne nicht genug bekommen, denn die Veranstalter hatten es geschafft, elf grandiose Bands für ihr Festival zu gewinnen, die bis nach Mitternacht für ausgelassene Stimmung unter den Besuchern sorgten: Knochenfabrik, Marathonmann, Love A, Skafield, The Convois, Baby Lou, We Changed Our Name, Mufasa Ozora, Daily Roit, Chimbala und The Evil Cocktail Band heizten dem Publikum ein. Damit wurde eine bunte Mischung aus regionalen und überregionalen Rockbands geboten.

Neben dem musikalischen Angebot gab es jede Menge weiterer Attraktionen. Wer Lust hatte, konnte sich beispielsweise beim Siebdruck ein Kleidungsstück mit ausgefallenen Motiven verzieren lassen. Die Mitglieder des Volcano-Vereins dachten sogar daran, auch kulinarisch niemanden außen vor zu lassen und boten vegane Burger an, die frei von jeglichen tierischen Produkten waren. Auf Regionalbezug wurde nicht nur bei den Bands Wert gelegt, auch die neue Softdrink-Marke Piranja aus Bexbach war mit Cola und Limonade vertreten.

Infos zu sozialen Themen

Darüber hinaus fehlten auch Infostände zu sozialen Themen nicht. Die Freiraum-Initiative Finit informierte über ihre Arbeit und auch "Kein Bock auf Nazis" hatten einen Stand auf dem Festivalgelände, wo sie Interessierten über ihre Aktionen gegen rechtsradikale Kleingeister berichteten.

Den ganzen Tag über herrschte eine absolut friedliche Grundstimmung unter den Gleichgesinnten. "Auch die Bands, die schon auf größeren Bühnen als der des Volcano Festivals gestanden haben, sprachen dem Festival eine und familiäre Atmosphäre zu", sagt Yannick Meisberger.

Finanzielle Unterstützung erhielten die Macher des Festivals unter anderem von der Gemeinde Tholey, dem Hasborner Karnevalsverein HaDauKV, dem Verein Wasserfreunde Schaumberg und dem Schülermagazin Chilly. Tobias Scheid hebt auch das ehrenamtliche Engagement der rund 70 freiwilligen Helfer hervor: "Ohne die wäre das Festival überhaupt nicht realisierbar gewesen. Wir sind ihnen sehr dankbar."

Wer jetzt schon kaum die Festivalsaison 2014 erwarten kann, kann sich freuen, denn es wird auch ein sechstes Volcano-Festival im nächsten Jahr geben. Am Samstag, 12. Juli 2014, wird in Theley wieder gerockt.