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Wirtschaftsweise mit Zählproblemen

WahlkampfWirtschaftsweise mit ZählproblemenZur Berichterstattung über die FDP-WahlkampfplakateEs ist schon ironisch, dass die mehr oder weniger selbsternannte Wirtschafts(weisen)partei gravierende Zählprobleme hat

WahlkampfWirtschaftsweise mit ZählproblemenZur Berichterstattung über die FDP-WahlkampfplakateEs ist schon ironisch, dass die mehr oder weniger selbsternannte Wirtschafts(weisen)partei gravierende Zählprobleme hat. Patrick Kirsch, Tholey StadtautobahnDa hilft nur Tempo 60 oder 70 auf der A 620Zum Artikel "Sicherheitsgefahr an Autobahn-Brücken" - SZ vom 29. April Alle Achtung vor Herrn Brockmüller, der die Gefahrenstellen auf der A 620 gewissenhaft gemeldet hat. Schade, dass es erst einer Anzeige wegen Untätigkeit der zuständigen Stellen bedurfte, dass etwas geschieht. Generell ist festzustellen, dass auf der A 620 trotz Geschwindigkeitsvorgabe zu schnell gefahren, links und rechts überholt und kaum kontrolliert wird. Das Problem ist doch, dass diese Autobahn vor 50 Jahren für 50 000 Kraftfahrzeuge pro Tag gebaut wurde und heute fast die doppelte Verkehrsmenge zu bewältigen hat. Da hilft nur: zwischen Güdingen bis hinter die Gersweiler Brücke Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 oder evt. 70 km/h, Überholverbot für Kfz über 1,5 Tonnen und Radarüberwachung auf den Schilderbrücken, rund um die Uhr. Das beeinflusst den Verkehrsfluss positiv und senkt die Unfallzahlen deutlich. Gegen rücksichtslose Autofahrer helfen nur harte Strafen für jede Verkehrsübertretung. Dazu gehört aber politischer Wille und keine falsche Rücksichtsnahme. Hermann Rehse, Saarbrücken SpichernVerlassene Häuser kennen wir nichtZum Artikel "Zwischen beschaulich und wild" - SZ vom 21. Januar Ich weiß nicht, wann (vielleicht kurz nach dem Zweiten Weltkrieg) Herr Wagner seine Recherche über Spichern angegangen ist. Als seit über zehn Jahren in Spichern lebende Deutsche können meine Frau und ich das von Ihnen geschilderte Bild von Spichern absolut nicht bestätigen. Das schlecht gekehrte, unaufgeräumte, von verlassenen Häusern durchsetzte Spichern und seiner kaputten Durchgangsstraße existiert nicht. Das Gegenteil ist der Fall: Im Gegensatz zu unserer "deutschen Seite" sind die Straßenverhältnisse hier deutlich besser, hier wird jede Menge neu gebaut und auch verkauft. "Verlassene Häuser" kennen wir nicht - nennen Sie uns welche, wir sind sofort kaufwillig. Um Ihnen das Gegenteil des von Ihnen geschilderten Ortsbildes zu beweisen, lade ich Sie zu einem typisch Spicherer Mittagessen in eines der zahlreichen Restaurants in Spichern ein, welche übrigens sehr gerne jeden Mittag von Deutschen besucht werden, die sich sicherlich mit ihren teilweise hochpreisigen Karossen nicht über "kaputte Durchgangsstraßen" durch Spichern quälen würden. Dieter Buschbacher, Spichern Stadtmitte am FlussMan lebt nicht über seine VerhältnisseZum Artikel "Spardiktate wegen Großprojekt?" - SZ vom 5. Mai "Spardiktate wegen Großprojekt?" ist eine vernünftige Frage von Bernd Schumann, städtischer Personalrat. Ein - wie er sagt - ehrgeiziges Projekt. Man lebt nicht über seine Verhältnisse. Die veranschlagten 350 Millionen sind nicht da. Falls der Bund 64 Millionen dazugibt, bleiben mindestens 286 Millionen übrig. Die Misere der Oberbürgermeisterin wäre perfekt. Den Bürger interessiert dieser Plan erst, wenn Einschränkungen verlangt werden. Er will sein lebenswertes "Saarbrigge", Stadt am Fluss, wie eh und je. Hilde Dierkes, Saarbrücken Hilfsaktion Dankeschön an 275 EngelZur Berichterstattung über die 72-Stunden-AktionAls ich den Bericht über die 275 Engel las, habe ich mich sehr gefreut, dass 275 junge Menschen mit Engagement dabei sind und sich für verschiedene Aufgaben gemeldet haben. Ich lerne die 275 Engel wohl nie kennen, aber ich bedanke mich herzlich für ihre Hilfsbereitschaft. Danke, ihr Engel! Der Saarbrücker Zeitung danke ich für den Bericht, der ausführlich und liebevoll geschrieben wurde. Den 275 Engeln und den SZ-Berichterstattern alles Gute! Ursula Schmeer, Saarbrücken