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Wer ist die Nummer eins in Wadern?

Lockweiler. Sechs Mannschaften kämpfen an diesem Wochenende in Wadern um die Stadtmeister-Krone. Im vergangenen Jahr war das Turnier für den Sieger ein gutes Omen: Auch in der Saison lief danach fast alles perfekt. Von SZ-MitarbeiterErich Brücker

Mit dem Turniersieg beim letztjährigen Waderner Stadtpokal hat der damalige Bezirksligist SV Bardenbach eine überaus erfolgreiche Fußballsaison eingeläutet, die im Mai dieses Jahres mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die Landesliga gekrönt wurde. An diesem Wochenende steht für die Elf nunmehr das Unternehmen Titelverteidigung auf dem Programm. Fünf Mannschaften wollen Bardenbach den Pokal abspenstig machen.

Dieser interessante Kräftevergleich der Fußballvereine der Stadt Wadern wird schon seit dem Jahr 1967, damals offiziell unter dem Namen Amtspokal, ausgetragen. 1978 erhielt das Turnier mit der Stadtwerdung der Hochwaldmetropole seinen heutigen Namen.

Doch nicht nur der Namen hat sich geändert. Kämpften in den 70er und 80er Jahren noch bis zu 14 Mannschaften um die Pokalehre, sind heute nur noch sechs erste aufstiegsberechtigte Mannschaften dabei. Vereine wie der SV Oberlöstern-Kostenbach, der VfB Altland oder die Sportfreunde Überlosheim gibt es schon längst nicht mehr, neben Bardenbach ist nur noch der SV Lockweiler-Krettnich eigenständig. Vervollständigt wird das Starterfeld durch vier Spielgemeinschaften: die SG Noswendel-Wadern, die SG Nunkirchen-Büschfeld, die SG Morscholz-Steinberg und die SG Wadrill-Löstertal. Die ist, erst vor zwei Jahren gegründet, die jüngste SG der Stadt.

Im Laufe der Jahre wurde das bis zu siebentägige Turnier auf zwei Tage zurückgeschraubt. Aber ganz verzichten möchten die Hochwaldvereine nicht auf das Traditionsturnier, zumal es in der Vorbereitungszeit zur neuen Saison noch immer ein sportlicher Anziehungspunkt mit brisanten Rivalenkämpfen und guter Zuschauerresonanz ist. Zudem ist es auch ein weiterer Härtetest für Kondition und Spielstärke der Teams, die seit knapp vier Wochen in der Vorbereitung sind. Die Vereinsvertreter haben sich deshalb gegenüber den Vorjahren für eine längere Spielzeit über 90 Minuten ausgesprochen. Dazu wurde der K.o.-Modus gewählt.

Los geht's am Samstag um 14.30 Uhr auf der Rasensportanlage Mittelbach mit dem Spiel des vorjährigen Endspielverlierers und diesjährigen Ausrichters Lockweiler-Krettnich gegen Kreisliga-Konkurrent Morscholz-Steinberg. Um 16.15 Uhr greift Titelverteidiger Bardenbach ins Turniergeschehen ein. Gegner ist Bezirksligist Nunkirchen-Büschfeld. Ab 18 Uhr trifft Landesligist Wadrill-Löstertal auf Verbandsligist Noswendel-Wadern. Am Sonntag ab 14 Uhr stehen die Halbfinal-Begegnungen an. Nach einem Einlagespiel des SV Scheuern (Landesliga Nord) gegen die FSG Schmelz/Limbach (Verbandsliga) wird das Endspiel um 18 Uhr angepfiffen.


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Auf einen BlickDer Waderner Stadtpokal:Teilnehmer: SV Bardenbach, SV Lockweiler-Krettnich, SG Noswendel-Wadern, SG Nunkirchen-Büschfeld, SG Morscholz-Steinberg und SG Wadrill-Löstertal.Spielplan: Anpfiff zu dem Turnier ist an diesem Samstag um 14.30 Uhr auf der Rasensportanlage Mittelbach. Gespielt wird im K.o.-Modus. Am Sonntag stehen ab 14 Uhr die Halbfinalspiele an, ab 18 Uhr das Finale. red